Mitglied inaktiv
Unsere Tochter wird im Oktober 4 Jahre alt und ist ein aufgestelltes, fröhliches Mädchen. Was mir Sorgen macht, ist ihre enorme Aengstlichkeit gegenüber praktisch allem. (Rutschbahnfahren, Wasser, Tieren, Geräusche usw.) Dinge aus dem täglichen Leben. Manchmal verschwinden gewisse Aengste wieder, wenn sie die Erfahrung gemacht hat, dass es gar nicht so schlimm ist, meistens jedoch nützt alles reden und ermuntern nichts. Wir zwingen sie zu nichts, merken jedoch, dass das Umfeld sie als "Angsthase" bezeichnet, was sie natürlich auch zur Kenntis nimmt. Ich war als Kind wohl genauso, bin auch heute nicht die "Mutigste" weiss aber daher, wie schwer es im Leben manchmal sein kann, wenn man so ängstlich ist, das würde ich ihr gerne ersparen. Wir behandeln sie bewusst nicht ängstlich und vors., trauen ihr vieles zu, leider ohne Erfolg. (Im Sozialen gar nicht ängstlich) Wie sollen wir da weiter vorgehen? Ich habe als Kind ziemlich darunter gelitten, möchte nicht, dass es ihr auch so ergeht.
Hallo, die Neigung zur Angst ist bis zu einem gewissen Grade veranlagt, was erklärt, warum ängstlich Eltern auch ängstliche Kinder haben. Ein ängstliches Vorbild ist dann allerdings zusätzlich ungünstig. Insofern ist es gut und richtig wie Sie handeln. Sie können aber noch einen Schritt mehr tun und mit Ihrem Kind zusammen bestimmte Ängste überwinden. Z.B. gemeinsam die Rutsche benutzen, gemeinsam irgendwo hoch hinauf klettern oder gemeinsam von einer höheren Mauer herab springen. Dann sind Sie nämlich ein gutes Vorbild, und Ihre Tochter fühlt sich in Ihrer Begleitung sicher. Irgendwann muß dann allerdings der Schritt kommen, daß Ihre Tochter so etwas auch alleine macht, wenn Sie nur dabei stehen usw. Viele Grüße
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