Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Posth, unser Sohn ist nun 15 Monate alt und sehr mama-fixiert. Meine pure Anwesenheit reicht fuer ihn als Sicherheitsnetz aus, um dann die Welt neugierig zu erkunden. Es ist also nicht so, dass ich ihn permanent auf dem Arm oder Schoss haben muss. Er loest sich auch inzwischen immer mehr und bleibt stundenweise nun auch bei Papa und ganz neu - auch bei anderen vertrauten Personen. Einschlafen tut er bisher nur bei mir oder ab und an auch beim Vater. Es gibt aber auch Phasen in denen er schreit und schreit und schreit bis ich wieder komme (er ist dabei nie alleine!). Diese nehmen gottseidank langsam ab - einige Wochen waren wirklich dramatisch, weil ich permanent anwesend sein musste. Nun muss ich im Oktober beruflich eine Woche ins Ausland und es besteht nicht die Moeglichkeit die beiden mitzunehmen (das habe ich bisher so gehandhabt). Mein Sohn ist dann 20 Monate. Koennte ihm diese lange Trennung schaden? Ich habe Angst, dass er das Vertrauen in mich verliert. DANKE!
Hallo, wenn Ihr Sohn dann 20 Monate ist und sich Ihr Mann schon im Hinblick auf Ihre längere Abwesenheit intensiv um ihn bemüht hat, so daß die Loslösung ein gutes Stück voran gekommen ist, dann sehe ich zunächst einmal keine so großen Probleme. Aber das wäre die Grundbedingung. Sie haben ja bereits erlebt: wenn Sie Ihrem Sohn zu früh und zuviel abverlangen, leidet er und weint ausdauernd. Das ist nun absolut kein guter Zustand. Viele Grüße
Mitglied inaktiv
Mein Mann und ich arbeiten beide von zuhause. Wir teilen uns daher die Betreuung untereinander auf - zusaetzlich kommt 2x3 Stunden die Woche eine Kinderfrau und passt hier im Haus auf unseren Sohn auf. Das klappt inzwischen auch sehr gut. Allerdings ist der kleine Mann dadurch daran gewoehnt, dass Mama permanent anwesend ist.
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