Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Stottern

Frage: Stottern

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Hallo Herr Dr. Posh, ich bin sehr zufrieden mit der Sprachentwicklung unserer Zwillinge (2J.). Beide plappern alles nach auch meine Betonung der Wörter und Sätze wird genau nachgeahmt. Wir treffen uns täglich mit dem 4 jähr. Nachbarskind welches sehr stottert. Es hat mich sehr verunsichert das meine Tochter nun genau so stotternd versucht die Sätze des Nachbarjungen nachzusprechen. "Der der der d d darf d d das nnicht" Wenn der Junge nicht da ist stottern meine Kinder nicht. Kann das Treffen mit dem Nachbarskind in diesem Alter negative Auswirkungen auf die Sprachentwicklung meiner Twins haben? Viele Grüsse Melanie


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Liebe Melanie, Stottern erscheint den Kinder in ihrer Unvereingenommenheit nicht wie ein Makel, sondern wie eine "rühmliche Besonderheit". Es beeindruckt sie sehr, auch wenn sie versucht zu verstehen, war der Junge das nicht darf. Wer sagt übrigens so einen Unsinn? Mit Dürfen und Nicht-dürfen hat Stottern überhaupt nichts zu tun. Besonderheiten Anderer werden von kleinen Kinder gerne kopiert, ohne das das kopierte Verhalten nachher in das eigene Verhalten übergeht. So weit geht die Identifikation mit dem fremden Menschen dann doch nicht. Wenn sie merken, daß der Erfolg ausbleibt, legen sie das Kopieren wieder ab. Viele Grüße


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