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Guten Tag Herr Posth, Meine Tochter (8m) hat bis vor drei Tagen jede nacht 2-3 mal an der Brust getrunken. Zur Zeit ist sie sehr erkältet und hat drum vom Freitag auf den Samstag nicht trinken wollen 20uhr bis 8:30! Da hab ich mir gesagt, ein Drittel schon geschafft und hab so weiter gemacht. Heute Morgen nach der dritten Nacht (ohne Tränen, mit ein wenig Wasser und wiegen und rumtragen)hatte ich das Gefühl um 5:45 dass sie wirklich hunger hat und habe ihr die Brust gegeben worauf sie dann bis 7:30 geschlafen hat. (Abendessen war um19:30) Nun zu meiner Frage: versteht sie dass, das sie in der Nacht nichts bekommt aber am frühen Morgen doch, obwohl noch alles ist wie in der Nacht? Oder soll ich bis 7 warten? 12 Stunden sind doch etwas lange nicht? Ich habe bis 6m gestillt und dann Brei eingeführt, den sie lange nicht wollte. Nun beginnt sie mehr zu essen. Sie kriecht,setzt sich alleine hin und sagt mama papa, sehr lebhaft halt. hat sie wohl genug zu essen ohne Nachtstillen? Vielen Dank
Hallo, Durchschlafen im zweiten Lebenshalbjahr bedeutet zunächst nur 1 Nachtmahlzeit zu überschlafen. Nach der Rechnung von 4stdl. Füttern kommt man dann auf 8 Stunden ununterbrochenen Schlaf. Viele Säuglinge schaffen gleich 9 oder 10 Stunden, aber eben nur viele. Und 12 Stunden ist ein bißchen viel verlangt. Aber im Prinzip machen Sie es schon ganz richtig. Wenn Sie jetzt wollen, daß Ihre Tochter ein wenig weiter in den Morgen hinein schläft, dann müssen Sie den abendlichen Einschlaftermin in vierel bis halbstündigen Schritten über je drei bis vier Tage weiter nach hinten verlegen. Viele Grüße und viel Erfolg
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