Mitglied inaktiv
Mein Sohn (19 Monate) spricht bis jetzt eigentlich noch gar nichts. Er babbelt, aber sehr einsilbig. Mama sagt er nur zufällig und zu vielem. Wir waren auch schon beim Hörtest, da ist alles o.k.. Er hatte mit 17 Tagen einen Atemstillstand und mußte reanimiert werden. Kann die Sprachverzögerung daher kommen und wie könnte man das feststellen? Macht es Sinn das zu untersuchen? Wie kann ich ihm helfen?
Hallo, rein theoretisch sind solche ursächlichen Verbindungen zwischen einem Beinahe-Todesereignis in der Säuglingszeit und späteren Entwicklungsverzögerungen gleich welcher Art herzustellen. Viel gewonnen hat man dadurch allerdings nicht. Denn wenn durch die Nährstoffunterversorgung des Gehirns (wie lange hat es gedauert, wodurch verursacht?) wichtige Funktionen nachhaltig beschädigt worden sind, dann kann man nur auf die Spontanheilung hoffen. Da das Säuglingsgehirn noch stark "plastisch" ist, d.h. geschädigte Bezirke von anderen Gebieten nebenan übernommen werden können, darf man auch von einer solchen Spontanheilung ausgehen. Im CT oder im MRT (bildliche Darstellungen des Gehirns) würde man von dem Ereignis in der Säuglingszeit jetzt so gut wie nichts mehr sehen. Es ist sehr die Frage, ob man dann überhaupt suchen soll. Warten Sie erst einmal noch 1/2 Jahr Sprachentwicklung ab. Viele Grüße
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