Mitglied inaktiv
Unsere Tochter ist knapp 4 Jahre alt und ist ein eher defensives, ruhigeres Mädchen, jedoch mit gesundem Selbstvertrauen. Sie geht 2 mal wöchentlich für je 2 Stunden in eine Spielgruppe, wo sie sich sehr wohl fühlt. Sie hat mir erzählt, dass eines der 3 anderen Mädchen in der SG sie nicht neben sich sitzen lassen wollte, und zudem gesagt hat, sie sei nicht ihre Freundin. Ich habe sie getröstet, konnte mich jedoch dann selber davon überzeugen, dass dieses sehr dominante Mädchen sie immer von der Bank schubst, oder aussen vor lässt, da ihre Freundinnen neben ihr sitzen sollen. Leider sind es nur diese 3 Mädchen, sodass es keine "Ausweichmöglichkeit" gibt. Dann wieder spielen sie schön zusammen, ich weiss auch nicht wirklich, wie schwer es meine Kleine nimmt. Ich bekomme immer wieder zu hören, dass es sie für die Zukunft stark macht. Ist das wirklich so? Würde mich interessieren. Danka
Hallo, das ist eine sehr laienhafte Aussage, die ich prinzipiell bezweifeln würde. Solche Ausschlußphänomene kommen bei den Kindergruppen immer wieder vor, und das ausgeschlossene Mädchen fühlt sich etwa so wie das Mauerblümchen auf der Tanzparty. Dagegen einzuschreiten ist schlechterdings nahezu unmöglich. Das einzige, was man machen kann, ist, das ausschließende Kind einmal nach Hause einzuladen und auf diese Weise für das eigene Kind zu gewinnen. Die Frage ist natürlich, ob es überhaupt kommt. Sonst bleibt einem nur, seine eigenes Kind zu trösten und ihm bei der Suche nach anderen Spielkameradinnen zu helfen. Viele Grüße
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