Mitglied inaktiv
Guten Tag! Ich habe drei Kinder (4,5 / 2,5 / 5 Mon) und alle drei wollten keinen Schnuller. Alle haben zwar an den Fingern gelutscht, aber die beiden großen haben damit aufgehört, als sie krabbeln konnten (mit 8 bzw. 6 Monaten). Sie haben dann auch schnell das Interesse am Stillen verloren und nur aus der Tasse getrunken. Wie kommt es, daß sie gegen Ende des 1. Lebensjahres schon gar kein Nuckelbedürfnis mehr hatten? Alle anderen Kinder aus meinem Bekanntenkreis hatten mit 2 und 3 Jahren immer noch einen Schnuller, meine haben nicht einmal zum Einschlafen am Daumen (oder irgendetwas anderem) gelutscht. Danke und Gruß Anna
Liebe Anna, das Saugbedürfnis eines Säuglings und Kleinkindes ist genetisch vorgegeben, d.h. es gibt Kinder mit sehr hohem Saugbedürfnis und solche mit weniger hohem. Ihre Kinder scheinen ein eher schwaches Saugbedürfnis gehabt zu haben. Folglich war auch der Schnuller nicht der Gegenstand, den sie als sogenanntes Übergangsobjekt gewählt haben. Saugbedürfnis, sprich Oralität, und Übergangsobjekt finden zusammen im Schnuller. Aber wenn ein anderes Übergangsobjekt interessanter erscheint, bleibt der Schnuller auf der Strecke. Viele Grüße
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