Mitglied inaktiv
Florian (23 Monate) scheint sich in letzter Zeit immer öfter für einen richtig großen Jungen zu halten. Er will alle möglichen Dinge selber erledigen, z.B. abends vorm Schlafen das Licht ausschalten, die Tür aufschließen, wenn Mama aufs Klo muß den Deckel aufmachen, den Computer anschalten, den Papa anrufen, einkaufen... Leider will er auch immer wieder Dinge machen, die er wirklich noch nicht alleine kann, die sogar gefährlich sind, z.B. in die Badewanne steigen, Fingernägel schneiden, mit der Bahn fahren ("Nono alleine Bahn fahren. Mama aussteigen.")... Oft erzählt er mir auch, was er angeblich gerade tolles gemacht hat ("Nono alleine Essen kochte." oder "Nono neue Kamera kaufte."), was aber gar nicht der Wahrheit entspricht. Ich verstehe ja, daß er gerne neue Dinge ausprobiert, neue Herausforderungen sucht. Aber wie kommt es, daß er sich so grob verschätzt, daß er denkt, er könnte alleine mit der Bahn nach Hause fahren? Und was bringt ihn dazu, daß er Dinge, die ich getan habe, für sich selber in Anspruch nimmt? Vielen Dank, Sima
Liebe Sima, die Selbständigkeitsbestrebungen eines Kleinkindes geben nicht ihren wirklichen Entwicklungsstand wieder. Sie sind generell gekennzeichnet von Überschätzung der eigenen Fähigkeiten. Deswegen muß man immer aufpassen. Viele Grüße
Die letzten 10 Beiträge
- Hausaufgaben sind unser Alptraum
- 4 Jahre Mädchen schreit und weint bei jeder Kleinigkeit
- Kind kann sich nicht durchsetzten
- Verhalten vom Kind verstehen und unterstützen
- Mobbing Kindergarten
- spezielle Verhaltensweisen - Autismus?
- Nächtliches Sauber sein
- 4,5 jähriger aggressives Verhalten, besonders im Kindergarten
- Schwierige Phase 2 Jahre 10 Monate
- Kleinkind möchte nicht auf Toilette oder Töpfchen