Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Schlafverhalten

Frage: Schlafverhalten

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Guten Tag Herr Dr. Posth, mein Sohn ist jetzt 7 Monate alt und ein aktives und neugieriges Baby. Durch Ihr Forum habe ich viele Anregungen bekommen zum Thema Schlaf. Mein Sohn schläft in seinem Bettchen ein während ich ihm ein Schlaflied singe und manchmal auch seine Händchen halte. Am Anfang ging es bei mir auch nur mit tragen. Er wacht in der Nacht 4 bis 10 Mal auf. Manchmal schläft er nachdem ich ihn in sein Bett gelegt habe 3 - 3 1/2 Stunden am Stück und meistens wacht er nach 40 Minuten auf. Dann stecke ich ihm seinen Schnuller in den Mund und er schläft weiter. Zum 2. Stillen nehme ich ihn mit in mein Bett. Ich gebe ihm schon vormittags, mittags und nachmittags Beikost. Den Abendbrei möchte er partout nicht. Egal ob in der Flasche, (auch meine Milch will er nicht aus der Flasche trinken!!!) oder aus dem Teller. Ich bin mit meinen kräften langsam aber sicher am Ende und sehne mich nach wenigstens 4 Stunden schlaf am Stück. Was kann ich tun????? Vielen Dank für Ihre Mühe.


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, aus den von Ihnen geschilderten Schlafzeiten entnehme ich, dass Ihr Sohn sich im Wesentlichen noch wie ein gewöhnlichen Stillkind verhält. Dass er häufig nach gut 40 Minuten unruhig wird, hat mit seinem Wechsel vom Tiefschlaf zum Traumschlaf zu tun. Überbrücken Sie diesen Unruhemoment geschickt, dann schläft er seine 4 Stunden und benötigt dann neue Nahrung. Offenbar reicht das Zufüttern am Tage noch nicht aus, um den Stillrhythmus aufzuheben. Das könnte aber geschehen, je mehr Sie zufüttern. sie können jetzt versuchen, die Beikost (nicht den Brei) auch abends zu geben in der Hoffnung, dass er sich zum nächsten Stillen nicht so schnell meldet. Das Stillen zum Einshclafen sollte auf Dauer nur zum Ritual gehören, nicht aber mehr entscheidend zur Sättigung beitragen. Der nächste Schritt hieße dann "Brustentwöhnung in der Nacht" (s. gezielter Suchlauf). Viele Grüße und ich drücke Ihnen die Daumen, dass es klappt.


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