Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Herr Dr. Posth, meine 6,5 Mon alte Tochter schon vor der Geburt ein unruhiges Kind, brauchte von Beginn an sehr viel Körperkontakt, war viel im Tragetuch, das ihr jetzt zu beengt ist, schläft sie bei uns im Elternbett. Mit dem Schlafen hat sie sich schon immer schwer getan und kämpft dagegen an . Sie musste nie alleine einschlafen. Wurde nie weinen oder alleine gelassen. Ich konnte das Zimmer wenn sie eingeschlafen war meist leise verlassen. Das ist jetzt seit fast zwei Monaten wieder nicht mehr möglich. Sie wacht sofort auf.schreckt bei jedem lauteren Geräusch hoch. Ich verbringe über den Tag verteilt mehrere Stunden neben meiner schlafenden, müde gewesenen, Tochter im Bett (schläft nur da). Diese Situation ist auf Dauer sehr belastend.Umgebung meint ich würde das Kind verziehen(nicht schreien lassen, Familienbett).Sie ist ein sehr fröhliches, neugieriges, motorisch sehr weit entwickeltes Kind.Mußte in der Schwangers. Spiropent u BelocZoc nehmen. Was läuft falsch ? Dank
Hallo, zunächst einmal, mit den Medikamenteneinnahmen während der Schwangerschaft dürfte das Verhalten Ihrer Tochter nichts zu tun haben. Eher schon mit einer gewissen Veranlagung zur Unruhe. Die aber läßt sich sicher gut in den Griff bekommen. Mit Zuwendung und dem Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit können Sie kein Kind jemals verwöhnen. Diese Gefühle gehören zur Grundausstattung einer psychosozial gesunden Entwicklung dazu. Warum es einem 6 1/2 Monate alten Säugling im Tragetuch zu eng werden sollte, kann ich nicht nachvollziehen. Vielleicht ist ja ein Babybjörn oder Glückskäfer für Ihre Tochter angenehmer. Das Problem des Einschlafens am Tage können Sie aber auch gut mit dem Hinundherschieben im Kinderwagen läsen, notfalls auch in der Wohnung. Leider haben die meisten Eltern keine Wiege mehr. Sie können aber unter das Kinderbettchen auch Räder schrauben (billig im Baumarkt) und haben so ein bewegliches Bett. Die Säuglinge sind von Natur aus auf Bewegung während des Einschlafens geeicht. Und ein halbjähriger Säugling registriert viel genauer, was mit ihm geschieht. Viele Grüße
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