Mitglied inaktiv
Unser Sohn (1,5 Jahre) hat seit einigen Wochen fast ständig einen sehr quenglig -weinerlichen Tonfall. Dieser ändert sich eigentlich nur, wenn er über irgend etwas positiv überrascht ist. Wir haben immer versucht, ihm alle seine Wünsche zu erfüllen, haben ihn nie weinen lassen, ihm fast nichts verboten und uns intensiv mit ihm beschäftigt. Insgesamt ist er ein sehr lieber Junge, er ist sehr vorsichtig und etwas ängstlich. Fasst z.B. etwas Neues nicht von alleine an, schmeißt nichts vom Tisch, macht nichts kaputt und wartet ab, bis man ihm Neues zeigt. Einige Dinge haben wir oft wiederholt, z.B. „Oh, der Wauwau ist nicht da (Nachbars Hund im Garten)“ – und dies in einem „schade“-Tonfall. Haben wir ihm mit solchen Aussagen eine negative Lebenseinstellung gegeben? Woran liegt der quengelige Ton? Was können wir tun?
Hallo, ob der quengelige Tonfall wirklich etwas mit mangelnder Lebensfreude zu tun hat, möchte ich in Frage stellen. Aber Unzufriedeheit kommt darin sicher zum Ausdruck. Könnte es vielleicht sein, daß Ihr Sohn gar nicht so vorsichtig ist, wie Sie meinen, sondern nur etwas unsicher und ängstlich geworden, weil Sie in Ihrem Bestreben, vernüftig zu sein, zu viele Bedenken bei hm hervorgerufen haben. Denkbar ist auch, daß er einen Tonfall übernimmt, den er häufig hört. Das brauchen nicht Sie zu sein. Es muß jemannd sein, der mit diesem Tonfall auch viel erreicht. Wie gesagt, das sind Fragen und Mutmaßungen meinerseits, da ich ja den Hintergrund des Verhaltens von hier aus nicht sicher einschätzen kann. Aber vielleicht haben Sie auf diese Weise ein paar Anregungen. Viele Grüße
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