Mitglied inaktiv
Unsere Tochter ist 16 Mon. alt. Ende Oktober möchte ich für drei Tage weg. Tagsüber wäre das auch kein Problem. Denn mein Mann und Paula kommen prima miteinander klar, bis zu dem Zeitpunkt wo Ihr Köpfchen Ihre Matratze berührt. Das Abendritual ist immer gleich. Mein Mann kommt nach Hause, es gibt gemeinsames Abenbrot, gemeinsames Buch lesen, Zähne Putzen, Schlafanzug und dann ins Bettchen. Ihr Vater legt sie hin er bekommt ein Küsschen und dann ist er komplett abgemeldet. Ich setzte mich neben Sie halte Ihre Hand singe ein paar Liedchen und sie schläft nach spät. 15 Min. ohne Probleme ein. Will Ihr Vater sie jedoch in den Schlaf begleiten, weint und schreit sie ganz erbärmlich nach mir, er möchte es dann weiter versuchen ich kann sie aber nicht so weinen lassen und "erlöse" sie und ihn nach wenigen Minuten. Der Kia schlägt kalten Entzug vor, wegen meiner Reise! Nach dem Motto da muss sie durch. Das kommt für mich nicht in Frage. Dann bleibe ich Zuhause. Was ist gut für unser Kind?
Hallo, es ist schwer für mich zu sagen, warum, Ihre Tochter abends in der Einschlafphase ihren Vater noch nicht akzeptiert. Grundsätzlich sollte das aber das angestrebte Ziel sein. Aber Sie haben Recht, nicht mit diesen alten Parolen von "da muß ein Kind durch". Sie müßten sich überlegen, mit welchen Angeboten die Attraktivität Ihres Mannes als In-den-Schlaf-begleiter gesteigert werden könnte. Außerdem müßte er die gleiche Einfühlsamkeit und Geduld aufbringen, die auch Sie aufbringen. Vielleicht fragen Sie einfach Ihre Tochter, was sie sich vom Papa wünscht, damit sie bei ihm einschlafen kann. Ob Ihnen diese Verlagerung des Einschlafrituals auf den Vater bis Oktober gelingt, weiß ich nicht. Davon würde ich aber die Entscheidung, zu fahren oder nicht, abhängig machen. Viele Grüße
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