Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Posth! Es gibt keine Angstneurosen in der Familie, allerdings eine Tendenz zu zurückhaltendem Verhalten. Sowohl mein Mann als auch ich waren als Kind schüchtern und zurückhaltend. Eine Veranlagung ist deshalb sicher da. Mich irritiert nur diese starke Verlustangst, haben wir ihn doch nie irgendwo schreiend in fremder Umgebung gelassen. Und ja, mein Sohn hat stark gefremdelt, war sehr anhänglich bis über das 1. LJ hinaus. Der Papa wird auch erst seit ca. einem Jahr richtig akzeptiert, vorher musste ich alles machen (trösten, ins Bett bringen). Wie würde so ein tiefenpsychologisches Konzept aussehen? Gibt es Stichworte, zu denen ich mich darüber schon im Voraus informieren kann (Google)? Ich möchte ja schon an einen guten Therapeuten geraten. Gruß und danke! Schlafmaus
Hallo, mit Ihrer Antwort sehe ich meine Vermutungen im Wesentlichen bestätigt, so daß ich Ihnen jetzt noch mehr als in meiner letzten Antwort zu einer tiefenpsychologisch fundierten Therapie raten würde. Da gibt es für Kleinkinder eigentlich nur die Möglichkeit einer so genannten Sandspieltherapie, die aber nur sehr wenige Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten beherrschen. Wenn sie zufällig im Raum Homburg an der Saar wohnen, wüßte ich da jemanden für Sie. Auch in Köln wüßte ich jemanden. Aber es gibt schon einige, die das machen und auch richtig beherrschen. Über die Suchmaschine "Google" sollten Sie es mal versuchen. Viele Grüße
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