Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Posth, unser Sohne ist 19 Monate, sehr ausgeglichen und lieb. Von den gelegentlichen Trotzanfällen abgesehen. Ich habe 2 Fragen: 1. Unser Sohn braucht besonders zum Einschlafen, aber auch wenn er einfach nur kuscheln will die Hände des Erwachsenen. Er knetet und streichelt die Finger und schiebt seine Fingernägel in die des anderen usw. Das kann ganz schön unangenehm werden, denn er kratzt manchmal unbeabsichtigt. Gerade zum Einschlafen wird das "Gefummel" der Hände so hektisch, dass ich ihm sanft die Hände festhalte, damit er ruhiger wird. Kennen Sie sowas? Ist das nur eine unbedeutende persönliche Macke oder gibt es Nervosität beim Kind, gerade in ruhigen Momenten? 2.Frage: Ich beabsichtige ihn an 2 Tagen der Woche von 9 bis 13 Uhr in eine Spielgruppe zu geben, in der 10 Kinder seines Alters sind. Ich glaube, dass ihm das gut tun würde. Ich tue das nicht um arbeiten gehen zu können. Halten Sie persönlich das für zu früh in seinem Alter? Vielen Dank
Hallo, ja solche Marotten beim Einschlafen sind im Kleinkindalter weithin bekannt, auch die einsetzende Nervosität beim Einschlafen selbst. Das beruhigende Einwirken durch die Begleitperson hilft den Kindern. Wenn sie keine geduldigen Einschlafbegleiter haben, fummeln sie übrigens auch am eigenen Körper, drehen ihre Haare oder Ohrläppchen, wobei die Haare schnell abbrechen. Das Problem mit den frühen Spielgruppen besteht in der Eingewöhnung. Solange die Mutter dabei bleibt, wenn auch im Hintergrund, geht es, und die Kinder lösen sich Schritt für Schritt. Verläßt die Mutter ihr Kind (oft auf Geheiß der pädagogisch geschulten Betreuerin), dann gibt es ein Malheur. D.h. die Ablösung in solchen Gruppen kann nur sanft und mit dem vorläufigen Erhalt der "sicheren Basis" Mutter erfolgen. Wenn es dem Kind dann gelungen ist, eine Ersatzbezugsperson zu finden, meist die Erzieherin oder eine Hilfskraft, dann kann sich die Mutter guten Gewissens für ein paar Stunden verabschieden (Handy in der Tasche). Viele Grüße
Mitglied inaktiv
hallo ich kann dir zwar keinen fachspezifischen rat geben, aber als mutter eines 21 monatigen sohnes etwas ganz ähnliches berichten wie du es geschildert hast. mein sohn wird abends noch gestillt- und dann beginnt die prozedur- nachdem er genuckelt hat wird meine brustwarze "masakriert". er dreht und knetet und zwickt - genau wie du erzählst - ziemlich nervös herum bis er einschläft. das klingt so lapidar ist aber manchmal ziemlich bis extrem nervig.. verständnisvolle grüße claudia
Mitglied inaktiv
Bei uns sinds die Haare. Nikolas schläft meistens dann ein, wenn er mit meinen Haaren "spielt", sie sich um den Finger wickelt etc. Dass kann uU auch ziemlich fest werden. LG
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