Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Nächtliches Aufwachen

Frage: Nächtliches Aufwachen

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Guten Tag! Unser Sohn (9 Monate) schläft schon seit er 3Mon ist sehr schlecht. Meistens wird er stündlich munter. Er wird noch immer fast vollgestillt, da er noch nicht so richtig essen will (nimmt aber immer schön zu), daher erübrigt sich Ihr Modell zur Brustentwöhnung in der Nacht. Unser Problem: er hat viele Nächte, in denen er nicht nur die Brust will und wieterschläft, sondern munter wird. Dann haben wir 2 Möglichkeiten: - wir lassen ihn weinen. Er schäft bei uns im Bett, er ist nicht allein, wir streicheln ihn und versuchen ihn zu beruhigen. Nach einer Weile lässt er sich mit der Brust wieder "einschläfern". Wir fühlen uns aber sehr unwohl dabei und landen dann schnell bei: - er wird getragen (bis zu 1 Stunde). Da haben wir aber die Sorge, dass er sich ans spazieren gehen gewöhnt. Was meinen Sie, was ist besser? Oder gibt es eine andere Alternative? Danke und Grüße aus Österreich!


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, wer seinen Säugling auch im zweiten Lebenshalbjahr fast ausschließlich weiter durch Stillen ernährt, muß wissen, daß das Ernährungsschema der frühen Säuglingszeit erhalten bleiben. D.h. wenn der Säugling nicht von Natur aus "durchschläft", dann jetzt auch nicht durch Gesättigtsein. Allerdings ist stündliches Wachwerden keine Folge des Stillens. Da muß noch etwas anderes dahinter stecken. Manchmal sind es ja die Zähne, manchmal die starke motorische Entwicklung, die die Kinder gerade durchmachen. Da das alles vorübergeht, ist auch nicht zu befürchten, daß Ihr Sohn in Zukunft des nachts immer getragen werden muß. Aber besser ist es schon, wenn Sie alle liegen bleiben und sich ihr Sohn im Bett durch gutes Zureden wieder beruhigt und einschläft. Viele Grüße


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