Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Nächtl. Aufwqachen

Frage: Nächtl. Aufwqachen

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Mein Sohn ist nun 4 Monate alt geworden. Soweit alles O.K., auch sein gewicht, er ist sehr ausgeglichen u. lieb. Eine Frage habe ich jedoch bzgl. nächtl. Aufwachen bzw. Füttern: In den ersten 2-3 Monaten schlief er manchmal 5 Std., manchmal sogar 8 Stunden durch. Seit ca. dem 3. Monat wacht er alle 3 Stunden auf und will auch gefüttert (Brust) werden. Tagsüber stille ich ihn auch alle 3 Std.(früher alle 2-2,5), d.h. er hat nun tags und nachts den gleichen Rhytmus. Erst dachte ich an einen Entwicklungsschub, aber es hält nun schon seii ca. 4 wochen an. ist das für sein alter o.k., oder sollte ich versuchen, die abstände zu verlängern? und ab wann sollte man das überhaupt tun tun bzw. darüber nachdenken? und wenn ja, dann wie? auf dem arm mit schnuller?


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, mit 4 Monaten braucht der Säugling noch seine Nachtmahlzeiten. Die Regel gibt einen Abstand von 3-4 Stunden vor. Mit 4 oder 5 Monaten ist dieser Rhythmus oft noch deutlicher als in den ersten 3 Monaten, denn jetzt ist der Kalorienbedarf des Säuglings noch angestiegen. Unter anderem durch diese Kenntnisse hat sich die Gesellschaft für Kinderernährung dazu entschlossen, das Zufüttern ab dem 4. Monat zu empfehlen. Daran muß sich aber keine Mutter halten. sie können gerne bis zum 6. Monat ausschließlich stillen. Das ist besonders dann empfehlenswert, wenn beide Eltern starke Allergiker sind. Sie brauchen also im Moment eigentlich überhaupt keine Anstalten zu treffen, den Trinkrhythmus Ihres Sohnes zu beeinflussen. Viele Grüße


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