Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Nachfrage:Sprechfaulheit bei Erwachsenen

Frage: Nachfrage:Sprechfaulheit bei Erwachsenen

Mitglied inaktiv

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Lieber Dr.Posth, ich bin seit 3 Jahren begeisterte Leserin Ihres Forums, Ihre letzte Antwort (s.unten) kann ich nun zum 1. Mal nicht nachvollziehen, vielleicht habe ich etw. mißverstanden:ich bin keineswegs eine der Mütter, die die Bedürfnisse ihres Kindes mißachten! Wenn aber ein gewisses Alter d. Kindes erreicht ist, scheint es so zu sein,daß man die kindl. Reaktionen nicht mehr eins zu eins übertragen kann, d.h. die Formel "Kind weint= Mutter befriedigt Bedürfnis", die für mich die letzten 3 Jahre bedingungslos galt, scheint nun manchmal aufgehoben. Geweint wird nun auch, um den eigenen Einfluß testen zu wollen (ist ja auch ok). Aber muß ich nun allem nachgeben und sagen, ok, melde ich Dich halt vom MiniKiGa ab, OBWOHL ich sehe, daß er glücklich von dort kommt,so stolz von seinen Bastelarbeiten berichtet, die Lieder singt, von seinem "allerliebsten Freund" schwärmt... Ich sage ihm, er kann mich sofort anrufen lassen, wenn er nicht mehr bleiben will. Aber mit 3 Jahren müssen...


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Liebe Britta, da ich übers Internet kein Kind selbst erleben und beurteilen kann, sondern mich lediglich auf die Angaben der Eltern zu Ihren Kindern stüzen kann, kann es im Einzelfall vorkommen, daß meine Einschätzung oder mein Rat nicht ganz richtig liegen. Aber es gibt noch ein Problem, das ich auch aus meiner Praxis kenne: Eltern sehen Ihre Kinder gerne durch eine -sagen wir- optimistisch gefärbte Brille. Sie interprtieren deren Verhalten dann so, wie Sie es gerne sehen würden. Das ist kein Vorwurf, sondern eine verständliche Reaktionsweise, der sich alle Menschen bedienen. Sie schilderten mir ein Problem Ihres Sohnes im Minikindergarten, das auf ein bestimmtes Problem schließen läßt. Gleichzeit versichern Sie mir, daß Ihr Sohn im Grunde glücklich in seinem Kindergarten ist. Da bleibt ein Widerspruch bestehen, den ich dann von hier und ohne direkte Kenntnis der Umstände nicht lösen kann. Was sich im Speziellen im Kindergarten abspielt und was das Verhaltensproblem dann hervor ruft, läßt sich von hier eben leider nicht erkennen. Ich kann Ihnen dann höchstens sagen, was zu vermuten ist. Viele Grüße


Mitglied inaktiv

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...doch auch Regeln gelten,oder? Wenn ich jeder Laune, jedem Austesten-Wollen nachgebe, dann geht er halt später nur (provokant gesagt) sporadisch in die Schule, schreit los, wenn er was erreichen will etc. Was würden Sie denn konkret empfehlen? Und ich habe noch nicht verstanden, was konkret widersprüchlich an meinem Verhalten ist. Widersprüchlich fand ich bisher das Verhalten meines Sohnes, der mir explizit sagt, wie schön es im KiGa war. Aber ich korrigiere mich gerne, wenn ich´s verstehe. VG, Britta


Mitglied inaktiv

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