Mitglied inaktiv
Hallo, kann es sein, dass Mittelohrentzündungen (MOZ) auch psychisch sein können? Unser Tochter 2J. hat innerhalb eines ¾ J. 4 Mittelohrentzündungen gehabt. Jeweils 2 mal hintereinander und innerhalb 3 Wochen. Behandlung mit Antibiotika und Nasentropfen. Die ersten 2 male als ich wieder arbeiten gegangen bin und mein Mann 2 Tage auf unsere Tochter aufgepasst hat. Und die andern beiden MOZ, seit wir beide seit Juli wieder arbeiten gehen. Sie geht dann 3 halbe Tage in Kinderbetreuung (10 Kindern und 2 Tagesmütter). Unser Kinderarzt sagt, dass sei normal in der Kindergartenzeit und man müsste evtl. ein Paukenröhrchen OP machen. Kann es sein, dass sie bei Veränderungen mit Moz reagiert, weil ihre Kinderseele leidet? Weitere Moz und immer Antibiotika schaden dem Körper doch. Oder ist evtl. eine Fremdbetreuung für die Kleine zu früh? Wir machen uns Sorgen und würden gerne wissen, wie man hier am besten vorgeht. Danke.
Hallo, klare Antwort: nein. Richtig ist, daß es zu häufigen Infektionen kommt, sobald die Kinder viel Kontakt zu anderen Kindern haben. Richtig ist auch, daß die Mittelohrentzündung im Kindesalter häufig ist. Eine wichtige Ursache ist die Vergrößerung der Rachenmandel. Der Volksmund spricht von "Polypen". Das ist ein vorübergehndes Phänomen. Es muß nicht beileibe nicht immer operiert werden. Falsch ist auch, daß Mittelohrentzündingen immer mit Antibiotika behandelt werden müssen. Und falsch ist weiter, daß Paukenröhrchen die Lösung des Problems sind. Mehrere neuere Studien beweisen das Gegenteil. Paukenröhrchen also nur im Ausnahmefall. Viele Grüße
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