Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Herr Dr. Posth, und gleich noch eine Frage hinterher. In Ihrem Text "Das emotionale Bewusstsein" erklären Sie die Entstehung des Willens beim Kleinkind und führen u.a. das Wehren beim Wickeln als Beispiel an. Mein elf Monate alter Sohn wehrt sich nun seit 10 Wochen vehement beim Wickeln. Ich habe ihn fast nie auf den Rücken gezwungen, wickle ihn meist im Sitzen (inzwischen auch im Stehen) und versuche ihm zu erklären, dass Wickeln notwendig ist. Können Sie etwas dazu sagen, wie lange solch ein Wehren dauern kann. Trotz allem Verständnis finde ich es nämlich sehr lästig, vor allem, wenn er Stuhlgang hatte. Beste Grüße Madeleine mit Ben *24.9.2003 PS: Bitte haben Sie Verständnis für meine banale Frage, aber im Alltag ist das wirklich recht mühsam
Noch einmal hallo, keine Sorge, ich verstehe Sie sehr gut. Ich muß aber auch Verständnis für die Belange des Kindes wecken. Das halte ich für meine Aufgabe. Die Phase wird noch ein Weilchen andauern. Aber Sich-wehren und Widersetzen gehören zu den ersten klaren Willensäußerungen und läuten die Loslösung ein. Die Natur hat hierfür keinen anderen Weg gefunden. Verbal können Sie solche "Auseinandersetzungen" noch nicht lösen. Siehe auch das Thema "nein". Es gibt Tricks wie z.b. Ablenken oder "überlisten" mit Späßen, usw. Alle Eltern haben es irgendwie geschafft. Also nur guten Muts. Viele Grüße
Mitglied inaktiv
oT
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