Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Herr Dr. Posth, ich schätze Ihr Forum sehr und wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir unsere Loslösungssituation mal erklären würden. Ich bin mit meinem Partner nicht verh. aber wir leben zusammen. Unsere Tochter ist gestern 2 Jahre alt geworden. Aus finanz. Gründen müssen wir beide Vollzeit arbeiten gehen (Abwesenh. 06:00-17:30 Uhr). Joline kennt es nicht anders, als dass Sie bei unserer Abwesenheit von meinen Eltern betreut wird. Seit August besucht sie eine kleine altersgem. Gruppe im Kindergarten. Alles in allem klappt es wirklich super! In den Erziehungsvorstellungen sind wir uns alle einig (auch Großeltern!). Joline ist super entwickelt und ist schon eine sehr selbstständige und fröhliche Persönlichkeit. Sie ist sehr weit für ihr Alter und wird oft für 3 Jahre gehalten. Alle sind sehr stolz auf sie! Ich bin die Hauptbezugsperson. Wir haben ein sehr inniges Verhältnis miteinander. Wie ist dies nun mit den Loslöungsvorbildern? Wer ist das für sie? Vielen Dank! M.
Hallo, das ist für mich von hier aus natürlich nicht genau zu sagen. Ich kann also nur allgemein antworten. Wie bei der primären Bezugsperson kann auch für die Loslösung eine Ersatzbezugsperson vom Kind gewählt werden. Wenn also der Vater aus Zeitgründen oder weil er sich dem entzieht nicht als sekundäre Bezugsperson zur Verfügung steht, erlebt man, daß das Kind sich einer anderen Person anbindet. Großeltern sind von Natur aus dazu geeignet. Aber es gibt auch andere Modelle. Es gibt natürlich auch die Möglichkei, daß mehrere Personen als Loslösungvorbild fungieren. Dann aber stufen die Kinder deutlich ab und versuchen es, wenn es geht, eine Person an die Spitze zu stellen. Damit versuchen sie einer Bindungsverwirrung zu entgehen. Beobachten Sie einmal Ihre Tochter, wen sie außer Ihnen als Mutter am meisten mit ihren Bedürfnissen ansteuert. Viele Grüße
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