Lia0511
Hallo Herr Dr. Posth, ich habe eine Frage bzgl. meiner Tochter ( 16 Monate). Ich habe schon sehr früh wieder zu arbeiten angefangen, allerdings bis heute nur 2 Tage in der Woche. In dieser Zeit ist sie ausschließlich bei der Oma, die von Anfang an sehr präsent war ( geht oft mit spazieren und ist auch sinst oft bei uns.). Die Kleine liebt ihre Oma sehr und ist auch gerne bei ihr. Mein Mann ist beruflich sehr eingespannt und kann eigentlich nur am Wochenende oder wenn er Nachtschicht hat dann am Nachmittag etwas mit unserer Tochter unternehmen. Wer ist nun das Loslösungsvorbild unserer Tochter? Ich muss noch dazu sagen dass sie nie stark gefremdelt hat, sie ist gegenüber fremden Kindern sehr aufgeschlossen. Mit freundlichen Grüßen
Hallo, Loslösungsvorbild wird der, der neben der Mutter dem Säuling und jungen Kleinkind am besten bekannt ist und der sich am häufigsten mit dem Kind beschäftigt und zwar nichtr nur im Spiel sondern auch in der Versorgung und Pflege. Gibt zwei etwa gleichstarke Loslösungsvorbilder benutzt das Kleinkind wohl dasselbe Prinzip wie bei der Bindung. Es stuft ab und bildet eine Hierarchie mit Nr.1 und Nr. 2. Das heißt, beide können Loslösungsvorbild sein, Papa und Großmutter, nur eben in unterschiedlicher Wertigkeit. Das geht aber. Viele Grüße
Die letzten 10 Beiträge
- panische Angst vor Männern
- 6-jährige findet kein Anschluss
- Kleinkind ruft nachts Mama, Abstillen
- 5-jähriger wird einfach nicht trocken - und darüber mittlerweile aggressiv
- Verabschiedung bei „wichtigem Termin“
- Beziehung der Geschwister untereinander
- Verhalten 3-Jähriger
- Unsichere oder sichere Bindung
- 22-monate altes Kind plötzlich panische Angst vorm Auto
- Sorge um meine 5,5-jährige Tochter – nächtliches Einnässen und Verhaltensänderung