Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Posth, unsere Tochter Hanna ist 9 Monate alt und hatte/hat eine leichte Form des Kiss-Syndroms. Ein Halsnackenwirbel war durch die Geburt ausgerenkt worden, der inzwischen 2x eingerenkt wurde. Seit dem ist sie extrem "Kopfscheu". Keiner außer Mama und Papa dürfen sie dort anpacken, auch fängt sie schnell an zu weinen, wenn sich eine fremde Person ihr nähert. Sie hat immer schon gefremdelt, aber jetzt ist es extrem. Sie will nicht mal bei Oma und Opa auf dem Arm, aber spielen das ist o.k, nur aus sicherer Entfernung. Sie bekommt eine Art Krankengymnastik um die Muskulatur zu stabilisieren. Sie Therapeutin meinte sie ist sehr "Kopfscheu". Kann sie so was wieder legen? Mein Mann und ich möchten ihr bestmöglichst helfen, dass sie das Erlebte schnell vergißt. Als ich vor kurzem die Haare geschnitten bekommen habe, hat sie bitterlich geweint. Vielleicht dachte sie, dass mit das weh tut. Sie hat seitdem auch vor allen vor Männern Angst. Vielen Dank für Ihre Antwort. Rebekka
Liebe Rebekka, daß Ihre Tochter geweint hat, als Sie die Haare geschnitten bekommen haben, hat einen anderen Grund. Sie hat sie nicht gleich wiedererkannt und auch Sie kurz angefremdelt. Die Haartracht einer Person ist stark prägend für sein Aussehen und Babys sind stark auf Haare fixiert. Aber die vielen anderen Attribute, die Sie kennzeichnen, haben den ersten Eindruck dann korrigiert. Kopfscheu ist eine Hilfskonstruktion. Ihre Tochter ist durch die Manöver an der HWS (die übrigens keineswegs unriskant sind) und die KG, die sie jetzt bekommt, insgesamt sehr empfindlich gegenüber allen Manipulationen an ihrem Körper geworden. Das ergeht den aller,esiten Säuglingen so, die auf diese Weise behandelt werden. Bruacht Ihre Tochter denn die KG überhaupt noch? Was sagt denn Ihr KiA/KiÄ dazu? gibt es eine relevante Entwicklungsstörung? Nur um die Muskulatur zu stärken, dazu bedarf es normalerweise keiner Krankengymnastik. Viele Grüße
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