Mitglied inaktiv
Hallo, meine Tochter ist 15 Mon. alt. Wegen eines gutartigen Tumors muss sie momentan eine Chemotherapie machen. Da sie währenddessen etwas anfälliger für Infekte ist, habe ich alle diversen Krabbelgruppenaktivitäten erstmal gestoppt. Einmal die Woche kommt für zwei Std. ein gleichaltriges Kind zu uns. Dieses treffen wir auch sonst ein paarmal. Ich habe nun etwas Angst dass mein Kind dadurch zu wenig Kontakte hat (unsere Familien wohnen weit weg). Sie war schon immer sehr auf mich fixiert, was sich nun noch verstärkt. Sind wir mal auf dem Spielplatz weicht sie nicht von meiner Seite (ich dränge sie aber auch nicht, da ich ihre Scheu verstehe). Ich denke das kommt auch durch die Erfahrungen im Krankenhaus, ständig andere Leute die zum Teil auch noch Spritzen dabeihaben usw... Meinen Sie dass sich das nach dem Ende der Behandlung wieder von alleine normalisiert? Dann können wir ja auch wieder mehr unter die Leute gehen. Ich habe echt Bedenken dass sie so kontaktscheu bleibt...
Hallo, wie Sie richtig sagen, sind auch die vielen ärztlichen Eingriffe sehr belastend und schwächen die psychische Konstitution. Allein deswegen geht ein Kind schon in die Regression und wird wieder sehr anhänglich. Das Problem der Kontakte sollten Sie mit den Kliniksärzten besprechen. Wenn die Zahl der weißen Blutkörperchen deutlich über 2000 ist, bestehen eigentlich keine großen Bedenken für einen Normalkontakt mit weitgehend infektfreien Kindern. Aber wie gesagt, sprechen Sie mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten darüber. Eine später etwas erschwerte Loslösung, wenn sie denn aufträte, wäre nicht zu vermeiden. Viele Grüße
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