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Tochter mit knapp 5,5 J nicht sauber d.h. sie kann Stuhlgang nicht immer halten. Ursache dieses Problemes ist aber nicht klar. Körperlich? Stuhl- u Blut o.k äußerliche körperliche U nur auf Augenschein gemacht werden, da sie sich dagegen gewehrt hat Fructose-Malabsorbtion, Ernährung entsprechend umgestellt Stuhlgang ist phasenweise unterschiedlich: - 3 mal am Tag breiig weich, - abwechselnd fest und weich - hin und wieder an manchen Tagen gar nicht - ohne erkennbare Regel - wenn doch fest, dann klappt Toilettengang Psychisch? war mit 3 schon mal ein 3/4 Jahr sauber Kindertherapeutin behandelt Familiäre Probleme ausgeschlossen Durch Wort und Tat wird gezeigt, dass sie geliebt wird trotzdem darüber unsicher und selbstzweiflerisch manchmal mit sich selbst unzufrieden tut sich schwer sich selbst zu beschäftigen, 1. Wahl immer fernsehen im Urlaub besser bis problemlos Was jetzt weiter tun? Wo Rat holen? Doch DarmU: Röntgen, Katheter ...? Claudia
Liebe Claudia, Ihre Fragestellung ist berechtigt. Man muß sich bei kleinen Kinder immer sehr gut überlegen, wie weit man als Arzt mit seinem Untersuchungsprogramm geht und dabei in Kauf nimmt, den kindliche Willen zu korrumpieren. Bei einem Erwachsenen würde man sich so etwas nicht trauen, aber mit Kindern geht man da häufig sehr rigoros um. Wenn ich Sie recht verstehe, besteht die Inkontinez nur, wenn der Stuhl sehr weich ist. Wie ist es übrigens mit dem Wasserlassen? Bei neurologischen Erkrankungen, welche Inkontinenz verursachen, sind meistens beide Systeme bestroffen. Der Analsphicter klafft in solche Fällen und der Analreflex ist nicht vorhanden. Beides ist ohne Aufwand zu untersuchen. Das Kind muß nur Vertrauen zu seinem Arzt haben. Der nächste Schritt wäre die Untersuchung des Stuhl selbst. Auch das tut nicht weh. Der Stuhl wird in Speziallabore! geschickt, um eine Analyse der Darmflora! anfertigen zu lassen. Die sagt viel über die Verhältnisse im Inneren des Darmes aus und gibt Aufschluß über das Stuhlverhalten. Lactose und Fructose-Intoleranz testet man über den sog. H2-Atemtest. Auch der tut nicht weh und belastet das Kind nicht. An psychische Probleme würde ich zunächst nicht denken. Besprechen Sie mit Ihrem KiA/KiÄ die Untersuchungsmöglichkeiten. Viele Grüße
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