Mitglied inaktiv
Hallo Dr.Posth, Leonie (34 Mon.)war schon immer schnell aus der Ruhe zu bringen, schläft schlecht durch und ein, ist eher sensibel und weint viel (7 Monate Schreibaby).Da es mit dem Kindergarten nicht klappen wollte, kommt sie nun 2 Tage/Woche zu einer lieben Tagesmutter.´ Unser Problem ist, dass wir langsam mit unserem Latein am Ende sind. Weicht der regelmässige Tagesablauf ab (z.B. Urlaub oder Besuch), ist Leonie kaum zu bremsen, schmeisst mit Gegenständen um sich, kneift auch (meist nur mich) und schreit abends. Als ADS-Kind würde ich sie als Laie nicht bezeichnen, da sie sich in der normalen Alltags-Routine auch mal lange mit einem Puzzle beschäftigen kann. Mir graut nun vor der neuen Situation mit der Tagesmutter und meiner Berufstätigkeit (2 Tage Ganztags). So wie ich mein Kind kenne, wird sie ausflippen. Haben Sie eine Idee, wie wir ihr helfen könnten? Wir waren beim Kinderpsych., und ausser Frühförderung fiehl der Kollegin nichts ein, was wir ablehnten(zu viel neues). Danke
Hallo, das hört sich nach ein ziemlich schwierigen Lage bei Ihnen an. Ein Kind, das 7 Monate als Schreikind galt, muß weiter als Risikokind gelten, es sei denn Sie hätten es als Eltern mit dem entsprechend hohen Einsatz geschafft, Ihre Tochter immer wieder ausreichend zu beruhigen. War das nicht möglich gewesen -aus was für Gründen auch immer- dann müssen Sie damit rechnen, daß im weiteren Verlauf immer neue Probleme auftauchen. Insofern war es berechtigt, sich zunächst einmal an eine Kinderpsychologin zu wenden. Schade, daß sie nicht besser reagiert hat, als auf Frühförderung zu verweisen. (Zur Frühförderung gehen entwicklungsbehinderte Kinder!). Vorzeitiger Ki-ga war sicher nicht die beste Empfehlung unter diesem Voraussetzungen. Eine liebevolle Tagesmutter mit sanfter Ablösung! (s. gezielter Suchlauf) eingeführt, ist mit Sicherheit die bessere Alternative. Aber mit ADHS hat das zunächst alles noch nichts zu tun. Viele Grüße
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