Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Herr Dr. Posth, vielen Dank für Ihre Antwort von letzter Woche, aber nun muß ich Ihnen doch nochmals schreiben. Leider hatte der Kiga die sanfte Ablösung im September 2008 (genauso wenig wie der 1 Kiga im Januar 2008) nicht aktzeptiert!!! Kann es sein, dass Ina nun deswegen diese Probleme hat? Ina ging die 1. Woche ohne Probleme. 2. Woche hat Ina beim abgeben immer geweint, war aber ok., nachdem ich den Raum verlassen hatte. Dann plötzlich ohne weinen, begeistertes Kiga-Kind! Morgens die Frage:Wann darf ich wieder in den Kiga? Vor ca. 8 Wochen hatte sie einen Virus, 1. Tag nach 1 ½ Wochen Pause war ok., 2. Tag Lieblingserzieherin und beste Freundin nicht da, Ina hat gebrochen, aber als ich sie abholte, strahlte sie! Dann haben wir den nächsten Tag pausiert, bis Ihre beste Freundin wieder fit war! Seitdem weint sie meist abends schon, sie will nicht in den Kiga, Jungs ärgern sie, sie vermisst mich etc.! Morgens weint sie oft (aber nicht immer) 1 Std. bevor wir fahren! Dennoch war es nach dem abgeben meist sofort ok.! Nun war sie seitdem allerdings noch 3x krank…die Fehlzeiten sind nun natürlich enorm und es war bisher nun fast kein Tag dabei, wo sie ohne weinen hinging. Sie hat dann auch noch 1x erbrochen und dann sollte die Erzieherin mich anrufen (was sie natürlich nicht taten!). Vergangen Freitag muss es wohl nun so gewesen sein, dass sie den ganzen Vormittag immer wieder kurz weinte und dann sagte man mir, dass es wohl mehr oder weniger ignoriert wurde, dass es ihr irgendwann langweilig wird zu weinen, dann wird sie schon damit aufhören…! Kann es das sein? Wir wollen nun ein Gespräch mit der Kiga-Leiterin (eine sehr resolute Person, Anfang 60). Meinen Sie, wenn ich nun die sanfte Ablösung (nach den Weihnachtsferien) versuche durchsetzen, wird es sich wieder regulieren? Oder raten sie uns etwas anderes? Bei uns gibt es leider keinen „besseren“ Kiga…! Vielen herzlichen Dank und schöne Weihnachten und ein glückliches neues Jahr! Liebe Grüße D. und B. mit Ina
Stichwort: Kindergartenaufnahme wann? Hallo, können Sie sich vorstellen, sich an Trauer oder Verzweiflung so zu gewöhnen, das beides Ihnen schließlich aus Langeweile vergeht? Die Bemühungen eines Kindes, doch den sozialen Schritt in die Ablösung erfolgreich zu vollziehen sind groß, zumal im Ki-ga durchaus schöne Dinge warten. Wenn Kinder aber merken, dass die Eltern und Erziehrinnen ihren wahren Gefühle nicht wahrnehmen und anerkennen wollen, dann fangen sie an, sich nach deren Gefühlen zu richten. Was bleibt ihnen auch anderes übrig? Das finden erstere schön und halten das für eine persönliche anerkennenswerte Erziehungsleistung. Für die Kinder ist es hingegen schlecht, im Einzelfall sogar fatal. Denn es lernt, dass nicht seine eigenen Gefühle die richtigen und wahren sind, sondern die, die ihm eingeredet werden. Darunter "laufen die Kinder zwar eine Zeitlang gut", aber jeder kleine Unterbrechung im Geschehen, jeder Infekt und jeder Konflikt werfen es immer wieder zurück. Bei den erneuten Ki-ga-besuchen fängt das das Spiel von neuem an. Je schwächer und unausgewogener das bisheirge Selbst des Kindes ist, desto stärker mischen sich fremde Konzepte über sich seöbst in seine Denken. Psychisch ist das auf Dauer ungesund. Da Ihnen nichts anderes möglich ist, als diesen Ki-ga immer wieder anzusteuern, können Sie nur die sanfte Ablösung erzwingen, die wahrscheinlich jetzt immer länger dauern wird. Viele Grüße
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