Mitglied inaktiv
Hallo! Mein Sohn ist jetzt knapp 15 Monate alt. Er hat eine Entwicklungsverzögerung von ca. 4 Monaten unbekannter Ursache und eine Wahrnehmungsstörung im Mundbereich. Seit er 12 Wochen alt ist passte regelmässig zuerst 2x in der Woche für je 3 h meine Mutter (bei ihr zu Hause) auf den Zwerg auf. Zur Zeit kommt zu uns meine SchwieMa montags für 3 h und dienstags meine Ma für 3 h damit ich zum Sport (Reiten) gehen kann. Freitags ist sein Papa für diese Zeit mit ihm allein ;-) Ich weiß nicht, ob ich ihm damit einen Gefallen tue. Bisher hat er keine Probs damit, daß 2x in der Woche eine Oma da ist wenn er aus dem Mittagsschlaf aufwacht und dann mit ihm spazieren geht... Aber ich brauche den Ausgleich, da ich durch seine gesundheitlichen "Probleme" recht eingespannt bin (KG, Frühförderung usw.). Manchmal fühle ich mich weniger als Mutter denn als Krankenschwester :-( Und die Omas sind auch sehr froh, so aktiv bei seiner Betreuung mithelfen zu können... Ist das ok so? Viele Grüße Simone
Liebe Simone, das Problem der frühen Fremdbetreuung wurde hier im Forum schon ausgiebig diskutiert (s. Stichwort Fremdbetreuung). Ihr Sohn akzeptiert es offenbar, wirklich gut findet er es sicherlich nicht. Das häufigste Resultat eine ganz frühen Fremdbetreuug durch wechselnde Bezugsperson ist die Bindungsunsicherheit oder Bi-verwirrung. Dazu kann ich bei Ihrem Sohn von hier aus nichts sagen. Vielleicht ist es Ihnen ja gelungen, trotz der wechselnden Bezüge eine sichere Bindung herzustellen. Vielleicht sind die beiden Omas ja auch auffallend sympathisch und zuwendungsaktiv. Sie selbst schreiben ja, er habe keine Probleme damit. Viele Grüße.
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