Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Posth, weiter unten ein Posting von "mams". Meines lehnt sich daran an. Unser Sohn (knapp 17 Mon.) schläft nur ein, wenn man an seinem Bett sitzt und ihn irgendwo berührt (Kopf, Bauch, Hand - egal). Wacht er nachts auf, weint er und braucht Zuspruch. Entweder wieder an seinem Bettchen oder wir holen ihn gleich rüber zu uns, je nachdem wie müde wir sind... Nun sagt mein Kinderarzt, dass das Berühren beim Einschlafen dazu führt, dass das Kind zwar beruhigt einschläft, beim normalen nächtlichen Erwachen hingegen diese schützende Hand braucht um wieder in den Schlaf zu finden, ein selbständiges Wiedereinschlafen also nicht möglich ist. Was halten Sie von dieser Aussage? Jule
Liebe Jule, ich kenne solchen Aussagen, aber sie machen keinen Sinn. Drehen sie die Aussage nämlich um, heißt das, ich versage meinem Kind die Einschlaf-Beruhigung, damit es an die Be-un-ruhigung in der Nacht, wenn es allein ist, quasi schon gewöhnt ist. D.h. man wählt den schlechteren Weg, weil man ihn auch fortgesetzt so favorisiert. Das ist eine unheilvolle Logik. In der Konsequnz hieße das, sein Kind hart zu erziehen, weil das Leben später hart ist. Aber die richtige Psychologie ist genau umgekehrt. Je mehr Sicherheit und Geborgenheit man einem Kind gibt, desto stärker wird es später auftreten und desto eher wird es einmal in der Lage sein, mit den harten Seiten des Lebens ungeschadet umzugehen. Die Einschlafbegleitung muß sich in diesem Alter allerdings noch durch eine beständige Schlafbegleitung fortsetzen. Diese doppelte Sicherheit schafft auf Dauer dann doppelte Stärke. Viele Grüße
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