Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

"Haartick" und schlafen

Frage: "Haartick" und schlafen

Mitglied inaktiv

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Lieber Hr. Dr. Posth, heute morgen habe ich auch mal wieder eine Frage an Sie. Es geht um das (Ein)schlafen meines Sohnes (19 Mon). Er geht abends in sein Bett und schläft dort problemlos ein, wenn 1) ICH dabei bin und 2) er eine Haarsträhne von mir zum Drehen, schmusen nimmt. Abends stört es mich nicht weiter. Allerdings kommt er nachts in unser Bett rüber und dann ist die Nacht für mich vorbei. Er zieht in meinen Haaren, greift rein, schmust damit usw (alles im (Halb)Schlaf). Ich habe schon probiert, ihm ein weiches Kuscheltier zu geben (wollte er noch nie haben), mich auszuquatieren (dann weint er), ihn Papa ins Bett bringen zu lassen (keine Chance) und bin mit meinem Latein am Ende.Auch wenn es abends mal klappt, ohne Haare schmusen einzuschlafen, nachts weiß ich nicht, wie ich ihn daran hindern könnte. Soll ich so weiter machen und er ist ruhig und zufrieden oder soll ich ihn mal weinen lassen (bringe ich nicht übers Herz)??? Vielen Dank und liebe Grüße


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, das Haaredrehen der Eltern oder das Hautkneifen am elterlichen Hals sind häufige Methoden zur Selbstberuhigung von Kleinkindern. Es ist ziemlich lästig und schmerzt zuweilen. Besser ist es immer, wenn ein Kind sein Übergangsobjekt dafür nimmt. Darauf sollte man bestehen. Das eigene Haar muß man dann verstecken, z.B. unter einer Mütze o.ä. Um den eigenen Hals kommt ein Schal. Es sei denn, man hat selbst nichts dagegen. Also entscheidend ist, daß sich das Kind eine Altenative suchen muß, die es auch immer findet. Viele Grüße


Mitglied inaktiv

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Hallo, ich musste etwas schmunzeln bei deinem Beitrag. Er hätte von mir stammen können. Unser Sohn ist 16 Monate und liebt meine Haare über alles. Wir haben das Glück, dass er wenigstens noch ein "Schnuffeltuch" (Stoffwindel) akzeptiert, aber auch nicht immer. Trotzdem versuche ich gegenzusteuern, weil die Abhängigkeit von meinen Haaren nicht zu groß werden soll. So kann es also passieren, dass er mit mir in unserem großen Bett liegt und an die Haare will, ich sie ihm aber nicht gebe. Natürlich weint er dann.


Mitglied inaktiv

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Ich streichle ihn dann, rede beruhigend auf ihn ein und nach wenigen Minuten hört er auf zu weinen, nuckelt und schnappt sich die Stoffwindel. Nur wenn er angeschlagen ist (Infekt, Zähne) klappt das nicht so gut. Das merke ich recht schnell, dann kriegt er die Haare auch. Im wachen Zustand (also auf meinem Arm) darf er immer an die Haare, da steuere ich noch nicht gegen. Aber ich finde, er schläft deutlich ruhiger, wenn er ohne Haare drehen einschläft. Außerdem ist er mitunter richtig grob und zieht. Niki


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