Mitglied inaktiv
nicht dabei wäre und meinen Zeigefinger erheben würde. Ich werde auch immer angegriffen, weil ich den Kleinen nicht dort schlafen lasse. Ich liebe ihn zu sehr, ich klammere, er müsse mal woanders schlafen (mit zwei Wochen hätte er das schon tun sollen-kriegt er eben ein Fläschen statt die Brust). Über meinen Mann brauchen wir an dieser Stelle nicht zu reden. Er überhört diese Dinge und erwartet das auch von mir, aber mir macht das ganze Sorgen, weil es hier um die Zukunft meines Kindes geht und um die Erziehung, die ich ihm angedeihen will und die dort jedesmal in Frage gestellt wird. Wie soll ich mich ihrer Meinung nach verhalten? Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass ich eine sehr sichere Bindung zu meinen Kind aufgebaut habe. Sogar diese Tatsache erzeugt Neid und Missgunst... Reden nutzt übrigens nicht, das habe ich schon viel zu oft getan. Sie sieht die Problematik nicht und findet, ich sei ein zu empfindlicher Mensch! Danke im voraus für Ihre Antwort! Grüsse
Hallo, sicher wird man mit dem Thema Großeltern sensibel umgehen müssen, denn meistens braucht man sie irgendwann. Handelt es sich um die Schwiegereltern, wird man allerdings um eine offenes Gespräch mit seinem Partner nicht drumherum kommen. Dabei sollte gemeinsam beschlossen werden, daß die Erziehungskompetenz bei den Eltern und nicht bei den Großeltern liegt. Die Großeltern haben ja ihre Chance zu einer guten Erziehung bereits gehabt. Daß sich die Zeiten geändert haben, erkennt jeder sofort. Daß sich auch Erziehungsstile ändern müssen, das wird gerne ignoriert. Aber Sie haben die öffentliche Meinung hinter sich. Im Einzelfall kann jedoch auch eine Schwiegermutter einmal Recht haben, das sollte man ihr zugestehen. Aber einen Machtanspruch auf seinen Enkel zu entwickeln und eine Bindungsverwirrung zu riskieren, ist ein schlimme Sache. Wenn Ihr Sohn tatsächlich einmal bei der Oma übernachten möchte, dann nur zu Ihren Bedingungen, das müssen Sie klar stellen. Werden diese Bedingungen dann unterlaufen, müssen Sie auf ein solches Angebot erst einmal verzichten. Das sollte Abmachung sein. Einer der größten Fehler junger Eltern liegt oft darin, sich vor ihren eigenen Eltern zu klein zu machen. Sie müssen sich Respekt verschaffen. Ich hoffe, meine Worte können Ihnen helfen. Viele Grüße
Mitglied inaktiv
Hallo Snuffi Mir geht es mit meinem Schwiegerdrachen genauso. Schon in der Schwangerschaft hörte ich ständig: "Das dafst du nicht essen und das nicht trinken! Du musst mehr essen!" und so weiter und so fort. Jetzt wo der Kleine da ist, ist es noch schlimmer. Leider wohnen wir mit ihr in einem Haus, da ist die Sache noch etwas komplizirter. Jeden Tag will sie ihn sehen und wehe nicht, dann bekommt sie sofort Depris und ich bin natürlich Schuld. Ich enthalte ihr ihren enkel vor. Schließlich hat sie ja ein Recht auf
Mitglied inaktiv
sehen und wehe nicht. Dann bekommt sie sofort depris und ich bin natürlich Schuld. Schließlich hätte sie ein Recht auf ihr Enkelkind. Er bekommt jetzt auch schon Zähne, weil das Kind der Nachbarin auch so früh Zähne bekommen hat. Zitat von Ihr" Du mußt in die Apotheke gehen und einen Beißring kaufen. Mein Enkel bekommt nämlich schon Zähne." Weiter: "Wenn du das Abenfläschen machst tu einen Löffel mehr Pulver rein. Damit er mal satt wird." Wenn ich dann sage, das ich das nicht darf kommt immer der Spruch:
Mitglied inaktiv
"HAbe ich früher auch gemacht. Also mach das auch!" Also du siehst, mit dem Problem Schwiegermutter stehst du nicht allein da. Reden nützt auch bei mir nichts. Leider weiß ich nicht, was ich dir raten soll, da ich selbst nicht weiß wie ich mit dem alten Drachen fertig wrden soll. Aber ich bin sicher der Dr. kann die helfen. Gruß Made!
Mitglied inaktiv
Hallo, ihr beiden (und alle anderen Schwiegermüttergeschädigten), ist zwar hier eigentlich nicht das Forum dafür ... aber ihr seid nicht allein! Schlage mich auch schon etliche Zeit mit einer immer besserwissenden Schwiegermutter rum ... seufz ... ungebetene Ratschläge gibts ohne Ende ... ich hab den Kontakt aufs Minimum reduziert. Nicht aufgeben - haltet die Ohren steif, euren Kleinen zuliebe! Lieben Gruss Suse
Mitglied inaktiv
Hallo meine Leidensgenossinnen, hallo Herr Dr. Posth, es ist unfassbar, dass doch so viele mit diesem Problem zu kämpfen haben und wie immer auffällt, eigentlich nur mit den Schwiegermüttern. Ob das an dem Nicht-Loslassen-Wollen des Sohnes hängt und damit eine negative Grundhaltung der neuen Frau in dessen Leben entsteht? Zumindest ist es schlimm, wenn dann Kämpfe auf dem Rücken des Enkelkindes ausgetragen werden. Dieses Besitzergreifende ist sehr belastend und trotz Gespräche mit meinem Mann ändert sich daran
Mitglied inaktiv
nichts. Wie ist das bei euch? Wie verhalten sich da eure Partner? Und wie verhalten sich eure Kinder der Schwiegermutter gegenüber? Und eine Frage noch an Dr. Posth: Merken es Kinder in diesem Alter bereits, wenn Spannungen zwischen der Mutter und der Grossmutter vorhanden sind? Und wie kann sich so etwas auf das Kleine auswirken?
Mitglied inaktiv
Hallo Snuffi, ganz so schlimm wie bei dir ist es bei mir zwar nicht, aber ich habe auch so meine Erfahrungen... Ich habe sehr wohl den eindruck, dass meine kleine genau merkt, was los ist. Wenn ich mit jemanden gut kann, lächelt sie nach kurzer Zeit, bei meiner Schwiegermama wird sie quengelig (was dann natürlich immer am seltenen Kontakt liegt...) Beim vorletzten Besuch bin ich dann mal ein bisschen unfreundlicher geworden trotz noch anwesender "Lieber" Verwandtschaft. Ich hatte nach 18 Monaten toller Ratschläge
Hallo, ja, die Kleinkinder sind wie Seismographen, die jede Erschütterung im Boden registrieren. Stimmt die Bindung zu den Eltern, sind die Kinder dann sofort auf deren Seite. Ganz schwierig wird die Situation, wenn die Schwiegermutter tatsächlich so etwas wie ein Ersatzbezugsperson ist, dann kann es auch seelische Konflikte geben. Viele Grüße
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