Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr.Posth! Mein Sohn ist 2Jahre/September2005. Von Geburt an sehr unruhig,auch Schreiambulanz half nicht,unausgeglichen,viel quengeln,Wutausbrüche,Kampf zwischen Müdigkeit und Dauerbeschäftigung. Er steckt oftmals in seinen Gefühlen fest!!! Ich weiß das Hyperakt. grundsätzl. erst im Vorschulalter diagnostiziert wird. Gewisse Verhaltensweisen/Schwierigkeiten scheint es schon im Kl.kindalter zu geben. Oder? Vermehrter Bewegungsdrang,häufiges nächtl. Schreien,Ungeschicklichkeit und Unempfindlichkeit des Körpers (ständiges stolpern,sonst hart im Nehmen),keine Geduld (Spielen, Essen..ständig Hunger,nicht phasenweise),niedrige Frustrationsgrenze,als Baby trotz körperl. Nähe nicht zu beruhigen...Punkte die auf meinen Sohn zutreffen. Wie kann ich mich am besten verhalten/erziehen? Bekannte/Verwandte/Öffentlichkeit meinen wir sind nicht konsequent/erziehen nicht genug. Wo kann ich mir vielleicht jetzt schon Hilfe holen? Danke!
Hallo, zunächst einmal würde mich interessieren, was Ihnen seinerzeit in der Schreiambulanz geraten wurde. Denn von dem Umgang mit den schwierigen Säuglingen hängt viel ab für die weitere Entwicklung. Insbesondere steht die Ausbildung einer sicheren Bindung mit dem mütterlich-elterlichen Vorgehen beim schreienden Säugling im Zusammenhang. von der sicheren Bindung wiederum hängt die Entwicklung in der Loslösung ab usw. Mit 2 Jahren befindet sich ein Kind aber noch mitten in der Loslösungsphase und entwickelt seinen Trotz zur Selbstbehauptung (s. Langtexte, Buch etc.). Jetzt hängt wiederum viel davon ab, wie die Eltern mit diesen Verhaltensweisen umgehen. Ich würde Ihnen aber so oder anders in Abhängigkeit der Vorgänge im 1. Lebensjahr raten wollen. Bitten schreiben Sie mit dazu noch einmal. Viele Grüße
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