Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Posth! Meine Tochter ist 3 1/2 Jahre alt. An ihr beobachte ich folgendes: wenn wir unterwegs sind grüßt sie häufig fremde Leute mit einem lauten und freudigen "Hallo" und erzählt mir sogleich auch stolz, "Ich habe Hallo gesagt". Ich sage dann immer, dass das sehr nett von ihr ist. Höflichkeit kann man auch lieb vermitteln. Treffen wir jedoch auf Bekannte u.a. auch auf die Mutter ihres besten Freundes, die sie sogar sehr mag, dann grüßt sie nicht, sondern guckt extra in eine andere Richtung oder ist sogar so schüchtern, dass sie an meinem Bein 'festklebt'. Warum werden Fremde ungezwungener behandelt als vertraute Personen? Danke! LG Rieke
Liebe Rieke, bei Fremden weiß Ihre Tochter, daß auf das Hallo kein kommunikativer Kontakt erfolgt, es sei denn der Fremde käme dann auf sie zu und wollte mit ihr reden. Wahrscheinlich wäre in einem solchen Fall ihre Freude mit dem "Hallo" rufen schnell beendet. Sie ist also nur mutig, wenn sie weiß, daß es ein Mut auf die Ferne ist. Wahrscheinlich bestätigt sie sich damit sogar, weil sie spürt, daß sie im Grunde eher scheu und zurückhaltend ist. Viele Grüße
Die letzten 10 Beiträge
- Plötzlich große Verlustangst
- Kita - Weinen wenn anderes Kind früher abgeholt wird
- Trilinguale Kinder ok?
- Stärkung Selbstbewusstsein vor OP
- Zweitmeinung Verdacht Autismus
- Unruhiges Baby und schlaflose Nächte
- Baby weint/schreit, wird laut gemaßregelt
- Geschwisterrivalität
- Trennung
- Besuch bei den Großeltern