Mitglied inaktiv
Guten Tag Unser Sohn ist beinahe 5 Jahre alt und ein sehr interessiertes Kind, dass sofort auf andere Kinder, auch Erwachsene, zugeht und sich gut integrieren kann. Ich selber war als Kind - und bin es auch heute noch - sehr introvertiert und getraute mich kaum, etwas zu sagen, geschweige denn, auf andere zuzugehen. ICh habe sehr darunter gelitten. Meine Frage nun: Kann ich davon ausgehen, dass unser Sohn ein extrovertierter Mensch bleiben wird oder kann sich dies dann im Kindergarten/Schule ändern? (Natürlich unvorhergesehene Ereignisse ausgenommen). Ich wäre wirklich froh, wenn er leichter durch die Kindheit gehen könnte, als ich dies konnte! Vielen Dank für Ihre Antwort.
Hallo, zunächst einmal sollte man Introvertiertheit und Schüchternheit unterscheiden. Schüchternheit ist ein noch sehr schwache Form von sozialer Angst, während Introvertiertheit hauptsächlich Nachdenklichkeit und Selbstbezogenheit meint. Intorverteirte Menschen leiden eigentlich nicht an ihrem Charakter, sie fangen dann an zu leiden, wenn sie gegen ihre Natur handeln sollen oder müssen. Schüchterne Menschen leiden unter ihrer Gehemmtheit, weil sie wenig Selbstbewußtsein besitzen. Das scheint bei Ihrem Sohn aber anders zu sein, und weil man Selbstbewußtsein in großem Maße schon in der Kleinkindzeit erwirbt, hat er gute Voraussetzungen, so wie er jetzt ist, auch zu bleiben. Viele grüße
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