Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Posth! Ich ahtte Ihnen letzer Woche wg. Stillproblemen bei unserem 3 wöchigem Sohn geschrieben. Er wird einfach nicht satt, sonst ist er bisher sehr ausgeglichen, schläft gut und weint wenig. Ich wüßte gern, ob bis auf die Tatsache, daß er mit Flaschennahrung nicht die optimale Ernährung erhält (noch dazu weil er allergiegefährdet ist) denn noch andere Bedenken gegen das Fläschchen bestehen? Sollte dann nur ich Fläschchen geben- wg. Gefahr der Bindungsverwirrung z.B:? Sonst würde das auch mein Mann machen, wenn er daheim ist. Oder daß die Bindung nicht so eng wird? Ich könnte mir vorstellen, daß die Art, wie er jetzt gefüttert wird (im Stubenwagen ohne Körperkontakt mit Spritzchen um Saugverwirrung zu vermeiden) bzw. gestillt, aber dann weinend wg. zuwenig Milch auch nicht förderlich ist. Oder was meinen Sie? Danke für Ihre Einschätzung.
Hallo, zunächst einmal dürfte es als absolut sicher gelten, daß Kinder, die mit der Flasche großgezogen werden, eine genauso starke Bindung zu Ihrer primärer Bezugsperson aufbauen, wie gestillte. Eine Untersuchung hierzu kenne ich jedoch nicht. Es kommt also nicht auf die "Mechanik" der Fütterung an, sondern auf die persönliche Beziehung, die dabei entsteht. Also Blickkontakt, Körpernähe, Geruch der Bezugsperson, ihre Stimme, die Handhabungen, mit denen sie das Baby umhegt und pflegt, all das schafft Nähe und Bindung. Ob nun zwischendrin einmal die Flasche gegeben wird und nicht die Brust, spielt sicher keine Rolle. Dann dürfte man ja auch keinen Nuckel geben. Der Säugling profitiert hauptsächlich von seinen eigenen innere Wohlgefühlen, egal wie diese zustande kommen. Aber auch der Vater darf und soll das Fläschchen geben, denn er soll als "erste" Ersatzbezugsperson fungieren. Das empfindet der Säugling auch so und wird dadurch nicht verwirrt. Viele Grüße
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