Mitglied inaktiv
Guten Tag, Hr.Dr. Posth! Z.Zt. machen wir uns Sorgen um unsren Kleinen (21 Mo,; 77 cm, knapp 9kg). Er wird gerade wg. Verdacht auf Zöliakie untersucht und unser KiA meinte, wir sollen auch seine kognitive Entwicklung "im Auge behalten". Was muss ein Kind im Alter von 21 Mon. können? Und ab wann gilt ein Kind als "weinerlich"? Ich empfinde meinen Sohn schon als "empfindlich" und dass er schnell und viel weint, aber ich habe keinen Vergleich und weiß daher im Augenblick gar nicht, was "normal" ist... Im Augenblick sehe ich an meinem Kind ständig "Symptome" und hab langsam keinen Gefühl mehr für "normal" oder "nicht normal" - deshalb diese Fragen (*sorry*). Vielen Dank für eine Antwort! (...und frohe Weihnachten!) MfG Tanja
LIebe Tanja, Weinerlichkeit ist ein absolut vieldeutiges Symptom. Es kann Entwicklungsprobleme zur Ursache haben, aber auch körperliche. Zöliakie würde dazu zählen. Was die kognitve Entwicklung angeht, so müßte die im Zuge der jetzt anstehenden Vorsorge U7 von Ihrem KiA beurteilt werden. Sie können von einer normalen kognitiven Entwicklung ausgehen, wenn Ihr Sohn z.B. 2Wortsätze spricht, sich selbst benennt entweder mit Namen oder in der Ich-form. Wenn er kleine Aufträge versteht und ausführt, wenn er Bilder in Bilderbücher erkennt und benennt, wenn er klein Formteilpuzzles legen kann, wenn er Steckspiele versteht und ausführt oder Perlen auffädelt etc. Wenn er z.B. auch Autos über den Boden schiebt und brumm, brumm sagt oder Puppen, resp. seinen Teddy füttert. Motorisch sollte er Treppen gehen und zu hüpfen versuchen. Viele Grüße und ein frohes Weihnachtsfest
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