Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Herr Dr.Posth, mein Sohn(51/2Monate)hat von Geburt an einen Schiefhals der durch KG schon viel besser geworden ist.Nun sind wir mit ihm noch in orthopädischer Behandlung (der Orthopäde sagte es könne sich auch noch um eine Blockade handeln...)Soviel zur Vorgeschichte. Was uns nun Sorgen macht:Er faustet oft noch seine Händchen(wenn er für sich spielt nicht! und auch im Schlaf nicht)und in Bauchlage hat er auch Fäustchen.Er dreht sich jedoch schon seit 1Monat selbst auf den Bauch(und das den ganzen Tag),kommt aber noch nicht wieder zurück.Wenn er in Bauchlage etwas greifen möchte macht er die Hände auch auf. Müssen wir uns Sorgen machen?Ich habe gelesen das die Kinder bis zum 6Monat das Fausten lassen müssen.Kann es noch mit dem Schiefhals zusammen hängen?Gewöhnen sich Kinder das "schiefhalten "des Kopfes auch an?wir können den Kopf nämlich ohne Probleme gerade legen nur knickt er dann oft wieder in die schiefe Haltung zurück. Danke für eine Antwort,Katie
Liebe Katie, die Greifreflexe beim Säugling verschwinden mit der Fähigkeit zur willkürlichen Handöffnung als Voraussetzung zum Greifen. Das sollte mit etwa 6 Monaten vollzogen sein. Da es Ihr Sohn offenbar tut, ist es akzeptabel, daß er zwischendurch noch häufig seine Fäustchen bildet. Was den Schiefhals anbelangt, kann ich ohne Untersuchung von hier aus nichts sagen. Es gibt einen knöchernden Schiefhals, einen muskulären und einen funktionellen. Wenn es sich um einen funktionellen Schiefhals handelt, genügen krankengymnastische Behandlungen. Sie sind auch die einzig sinnvolle und verlässliche Therapie. Viele Grüße
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