Mitglied inaktiv
Hallo, mein Mann und ich quälen uns wirklich sehr mit der Frage ob wir unsere Tochter (geboren im Nov. 2001) nächstes Jahr Einschulen lassen sollen oder eher noch warten sollen. Von 2 Grundschullehrerinnen wurde mir gesagt das meine Tochter sehr intelligent oder sogar hochintelligent ist. Sie allerdings weil Frühgeburt für ihr Alter recht klein und zierlich und auch sonst sehr schüchtern und ängstlich. Wir möchten ja auch nicht, dass sie einen schlechten Start in die Schulzeit hat und fragen uns nun ob sie im Klassenverband untergeht weil ich nicht glaube das sie sich verbal oder körperlich gegen die Größeren behaupten würde oder könnte. Können sie mir einen Tipp geben was besser ist. Einschulen oder eher noch waren? Gruß verona
Liebe Verona, die Qualitäten in der Entwicklung eines Kindes, die für oder gegen Einschulung sprechen, liegen neben der geistigen Reife v.a. in der sozialen Reife; d.h. ob sich ein Kind im Gruppengeschehen zwischen Kindern zurecht findet und ob es sich den Anforderungen an Disziplin und Arbeitshaltung gewachsen sieht. In der Schule wird ja schon sehr viel Selbständigkeit erwartet und verantwortliches Umgehen mit den Dingen im Schulbetrieb, also z.b. den eigenen Schulsachen. Die körperliche Konstitution spielt da eher eine untergeordnete Rolle. Intelligente Kinder drängen in die Schule, denn sie wollen ihre Fähigkeiten testen und unter Beweis stellen. In den Ki-gä gibt es dafür nicht mehr genug Angebote und solche Kinder langweilen sich dann und sind unglücklich. Betrachten Sie Ihre Tochter auch unter diesen Aspekten. Vielleicht hilft Ihnen das in Ihrer Entscheidung. Körperliche Fragen klären Sie am besten Mit Ihrem KiA/KiÄ. Viele Grüße
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