Mitglied inaktiv
Tohter, 16 Mon. schläft im eigenen Bett im Elternzimmer. Unser Problem ist ihr Einschlafen. Sie will nichts außer einen Arm von Mama o. Papa, an diesem mummelt und streichelt sie, bis sie einschläft. Auch wenn sie nachts wach wird,braucht sie immer einen Arm von uns.Kuscheltiere, Puppe schmeißt sie aus dem Bett. Mein Mann will jetzt mit der Ferber-Methode anfangen da er befürchtet, dass es für sie immer schwieriger wird, ohne uns bzw. unserem Arm einzuschlafen. Außerdem will er sie gerne mal bei Oma schlafen lassen und meint, dass es unter diesen Umständen nicht geht.Ich aber bin nur froh, dass sie endlich wieder durchschläft und ich nicht jede Nacht mehrmals wach werde (nachdem ich vor 3 Mon.wieder anfing zu arbeiten,schlief sie bis vor 1 Wo nicht mehr durch, wachte mehrmals auf, so dass wir sie meistens mit ins Bett nahmen.Sollen wir ihr wirklich abgewöhnen, an unserem Arm zu einzuschlafen? Hört sie damit von selbst auf? Wissen Sie Rat, will sie absolut nicht schreien lassen, Danke
Hallo, "Ferbern" ist eine Konditionierungsmethode, die ohne Schreien-lassen nicht abgeht. Daher wird sie von nahezu allen kindgerechten Entwicklungspsychologen abgelehnt. Die Methode wurde ursprünglich auch nur für verhaltensauffällige Kinder propagiert. Behandelt man damit aber ein normales, psychisch gesundes Kind, riskiert man, dass es dadurch erst verhaltensauffällig wird. Gönnen Sie Ihrer Tochter noch den Arm. Es ist genauso wie Sie sagen. Sie holt sich dadurch die von ihr benötigte körperliche Nähe um innerlich zur Ruhe zu gelangen. Mit der Zeit sollten Sie sie dann dann etwas dringlicher an ein Schmusetier etc. gewöhnen, damit sie den unmittelbaren Körperkontakt nicht mehr so braucht. Aber dafür ist es im Moment offenbar noch zu früh. Viele Grüße
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