Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Ein- und Durchschlafen

Frage: Ein- und Durchschlafen

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Hallo, seit fast 2 Wochen haben wir ein imenses Problem mit dem Schlafrhytmus unseres Sohnes (22 Monate). Bisher verlief das Abendritual so, das wir dem jeweils anderen Elternteil Gute-Nacht gesagt haben, er seine Gardine selbst zugezogen hat und nach einem Schlaflied oder einer kurzen Geschichte seine Flasche (Wasser) bekommen. Wir sind derweil aus dem Zimmer und machen die Tür zu. Ab und zu erzählt er noch was und schläft dann ohne Probleme ein. Er schläft auch von Geburt an in seinem eigenen Bett. Seit 2 Wochen nun will er Abends nicht in sein Bett. Er klammert sich fest und weint und schreit. Am Anfang nur ein paar Minuten inzwischen die halbe Nacht. Ab und zu schläft er (sicherlich vor Erschöpfung) ein, aber nach max. 2 h ist er wieder wach und will zu uns. Wenn wir ihn dann bei uns lassen, schläft er sehr unruhig. Ich bin nun auch im 4.Monat schwanger, kann mir aber nicht vorstellen, das es damit zu tun hat. Wir sind erschöpft und müde. Über Tipps wären wir dankbar


Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, es ist ein weit verbreitetes Märchen über die Bedürfnislage von Kindern, dass sie alleine schlafen wollten oder es gut wäre, sie von früh an daran zu gewöhnen. Geschlossene Türen machen übrigens fast allen Kindern Angst und diese Angst kommt häufig erst im 2. Lebensjahr so richtig durch. Kinder gehören in den ersten 3-4 Lebensjahren zu den Eltern ins Schlafzimmer (Gemeinsames Schlafen, s. Suchlauf). Hält man sich an diesen Grundsatz, gibt es so gut wie keine Schlafprobleme mehr. Das Kind braucht nicht im Elternbett zu liegen. Da ist es manchen Kindern zu unruhig, denn auch Erwachsenen sind oft unruhige und schlechte Schläfer. Da stört also nicht das Kind die Eltern, sondern die Eltern stören das Kind. Ein eigenes Bett ist also meistens die bessere Lösung, z.B. am gemeinsamen Fußende. Für das Baby gibt es dann ein halbrundes Beistellbettchen, bei dem man die gerade Seite mit den Gitterstäben herunterlassen kann, um in der Nacht zu stillen. Sie können also mit beiden Kindern zunächst einmal im Elternschlafzimmer schlafen. Viele Grüße


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