Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Durchschlafen

Frage: Durchschlafen

Jasemin

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Lieber Dr. Posth, meine Tochter ist 13 Monate alt und ein ausgeglichenes Kind. Das Ins-Bettbringen gelingt mühelos. Wir haben jeden Abend unser Ritual, dann schläft sie mühelos ein (zunehmend im eigenen Bett, mein Mann oder ich bleiben so lange neben ihr). Ihr Kinderbett grenzt wie ein Balkon an unseres, das Schlafzimmer ist dunkel (bis auf ein Nachtlicht) und ruhig. Doch das Durchschlafen klappt leider gar nicht. Sie wacht alle 50 bis 90 Minuten auf, und lässt sich dann mit „Schlaf weiter!“, Wasser, dem Schnuller oder durch Kuscheln wieder in den Schlaf begleiten. Ein bis zweimal die Woche gelingt das auch nicht, und sie bleibt eine Stunde oder zwei wach. In all den Monaten sehe ich überhaupt keine Besserung. Wir haben sie nie schreien lassen und waren immer sofort bei ihr, wenn sie nach uns gerufen hat. Hunger als Ursache des Aufwachens kann ich ausschließen. Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort, und auch allgemein für Ihre bemerkenswerte Arbeit im Forum!


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, das Überschlafen der 1. Traumschlafphase gelingt Ihrer Tochter noch nicht. Wenn Sie Hunger sicher ausschließen können und auch Zahnungsprobleme oder Infekte, dann könnte es sein, dass Sie sie zu früh hinlegen. Sie schläft zwar bei Ihrem liebevollen Ritual ein, ist aber eingeltich noch gar nicht müde genug, in einem durchzuschlafen. Das würde sich ändern, wenn Ihre Tochter vielleicht ein halbe Stunde später zum Schlafen käme. Auch der Einschlafzeitpunkt wirkt sich auf das Verhalten aus. Das weiß man von sich selbst. Wenn man ungewohnt zu früh ins Bet geht, wacht in der ersten oder zweiten Traumschlafphase wieder auf und kann nicht mehr einschlafen. Versuchen Sie es also mit etwas späterem Zubettgehen. Das HInauszögern gelingt am besten viertelstundenweise über 3-4 Abende. Viele Grüße und danke für Ihr Lob.


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