Mitglied inaktiv
Hallo! Mein Sohn hatte FAST einen Darmverschluss durch eine sehr schlimme Verstopfung. Durch Röntgen, US und Kontrastmitteleinlauf wurde festgestellt, das der komplette Dickdarm und schon der Dünndarm zu waren. Er bekam 3 normale Einläufe die nichts gebracht haben und beim Kontrastmitteleinlauf mussten die Ärzte sehr kämpfen (600ml), um überhaupt etwas durch zu kriegen. Aber der KE hat dann geholfen. Zum Glück musste nicht operiert werden. Es wird vermutet, das es an der geringen Trinkmenge gelegen hat. Devin hat nur ca. 300ml am Tag getrunken. Jetzt versuche ich ihm immer etwas einzuflößen, aber das klappt nicht wirklich. Er schläft nachts 12 Stunden und 2 Stunden Mittags. Die restlichen 10 Stunden sind nur ein kompletter Krampf, weil er ja trinken muss. Ich habe wirklich schon alles probiert. Ich habe jetzt natürlich wahnsinnige Angst, das das wieder passieren kann. Richtige Unterstützung von meinem Mann bekomme ich auch nicht, da er immer nur meint Devin hätte keinen Durst. LG Jana
Hallo, in Ihrem Fall muß ich einmal kurz in den Bereich der Kinderheilkunde wechseln und auf die sog. Differentialdiagnose bei schwerer Obstipation (Verstopfung) zu sprechen kommen. An zu geringer Trinkmenge wird dieser Zustand wohl nicht gelegen haben. Schließlich bekommen Kleinkinder noch soviel zu trinken und auch in den Breimahlzeiten befindet sich fast 100% Flüssigkeit, daß eine schwere Verstopfung hierdurch nicht erklärt werden kann. Alternativ sollte unbedingt über eine Transportstörung im Darm nachgedacht werden. Zwei Erkrankungen sind dringend, wenn nicht schon geschehen, abzuklären. Erstens der Morbus Hirschsprung und zweitens die neuronale intestinale Dysplasie, kurz NID. Gerade für letztere ist ein Begin nach dem Zufüttern typisch. Wenden Sie sich dazu bitte an eine größere Kinderklinik, die eine gastroenterologische Ambulanz besitzt. Sie könne mir gerne wieder berichten, was herausgefunden wurde. Viele Grüße
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