Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Posth, ich sehe bei meinem Sohn (18 M) ab und zu Zeichen einer unsicheren Bindung: war mit ca. einem Jahr für ca 8 wochen ziemlich aggressiv (sich und mich hauen wenn ihm etwas nicht gepasst hat), das hat sich aber total gegeben. Jetzt ist er ab und zu wütend wenn ich weg war und zurück komme: einmal hat er mich geschlagen, ab und zu will er kurz nicht auf meinen (bzw. Papas) Arm; wenn er sich wehtut will er manchmal nicht auf meinen (bzw. Papas) Arm. Diese Dinge kommen allerdings alle nicht ständig vor. Oft verhält er sich ganz "normal" . Er wird einmal pro Woche für ein paar Stunden fremdbetreut. Können solche Anzeichen auch im Rahmen einer sicheren Bindung vorkommen oder muss ich mir jetzt Sorgen machen? Was kann ich tun falls die Bindung unsicher ist? Bin sehr verunsichert! Grüße Gertrud
Liebe Gertrud, das Problem mit der sicheren und unsicheren Bindung liegt nicht nur in der Nachweisbarkeit, sondern auch in den zahllosen Übergangsstadien. Die Beobachtungen wurden seinerzeit und werden auch aktuell immer noch einmal wieder in standardisierten Laborsituationen durchgeführt, damit es auch wissenschaftlich haltbare Ergebnisse gibt. im wahren Leben sind solche Ergebnisse dann schwer reproduzierbar. D.h. aber nicht, daß die Grundelemente nicht auf das Leben übertragbar wären. Nur die Selbstbeobachtungen, die man als Eltern dann besorgt an seinen Kindern anstellt, sind meistens nicht korrekt. Also alles das, was Sie von Ihrem Sohn schildern, könnte durchaus auch noch bei einer sicheren Bindung stattfinden z.B. im Rahmen des beginnenden Trotzes. Eine eindeutig unsichere Bindung wäre dann zu vermuten, wenn die vermeidenden Reaktionen ständig aufträten und zu einer erkennbaren Beziehungsstörung führten. Wenn die Fremdbetreuung mit sanfter Ablösung eingeleitet worden ist, und das Kind mit Freude hingeht, entsteht auch hierdurch kein Schaden der Bindung. Viele Grüße
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