Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Posth, meine Maus, 18 Monate, ist feinmotorisch und sprachlich weit entwickelt. Mit 8 Monaten die ersten Worte, mit 13 Monaten waren es über 100 Worte und mit 15 Monaten die ersten Zwei-Wort-Sätze. Jetzt auch Drei-Wort-Sätze. Ich soll ihr ständig vorlesen und die Buchstaben nennen. Mittlerweile erkennt sie etliche Buchstaben und sucht sie auch immer aus Texten heraus. Lesen kann sie die Wörter Mama, Papa und Po. Kann sie das wirklich, oder ist es ein Auswendiglernen? Kann es vererbt sein, denn ich konnte mit vier Jahren lesen, schreiben und rechnen? Zählen kann sie bis zehn, aber nur eine Menge bis drei richtig erkennen. Bis jetzt gebe ich ihr einfach das, was sie fordert, d. h. vorlesen, Buchstaben nennen, zählen. Mehr muss es doch nicht sein, oder? Ach ja, das Rumtoben und draussen spielen kommt dabei nicht zu kurz, denn das finde ich genauso wichtig. Kann ich so weiternmachen? Liebe Grüsse Tina
Liebe Tina, die sprachliche und damit häufig auch das Denken betreffende Entwicklung bei Ihrer Tochter klingt nach starker Frühbegabung. Wenn Sie diese Gene ihr mitgegeben haben, wissen Sie, was daraus zu machen ist. Zählen Sie den jetzt als hochbegabt? Es völlig richtig, was Sie sagen. Sie geben Ihrer Tochter immer nur soviel, wie sie selbst fordert. Es gibt keinen Grund, solche Begabungen ständig wieter anzuheizen. die Kinder sollen ganz entspannt groß werden und immer nur soviel geistige Nahrung bekommen, wie sie auch wirklich verdauen können. Viele Grüße
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