Mitglied inaktiv
Hallo! Mein Sohn (gerade 3 Jahre) war schon immer sehr auf mich bezogen und sehr anhänglich (ansonsten ist er aber ein sehr aufgewecktes und willenstarkes Kerlchen), aber momentan ist es wieder besonders schlimm. Ich war zwar auch immer in den drei Jahren seine Hauptbezugsperson, aber er hat auch täglich seine Großeltern und natürlich seinen Vater gesehen. Dauernd fragt er wo ich bin, auch wenn ich nur mal kurz auf Toilette oder so bin. Will oft auch von mir noch getragen werden - besonders, wenn wir spazieren gehen. Da geht er noch nicht einmal auf den Arm seines Vaters und macht sonst einen Riesenaufstand. Jetzt soll er in den Kindergarten kommen. Eine viermonatige Ablösegruppe hat leider nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Soll ich ihn jetzt auch einfach mal eine gewisse Zeit alleine lassen im Kindergarten und den Raum verlassen, obwohl er dann weint? Oder mache ich damit etwas kaputt? Ist er vielleicht zu verwöhnt?
Hallo, mit dem "Weinen lassen" machen Sie alles noch viel schlimmer. Zunächst einmal ist es wichtig, zu sehen, an welcher Stelle die Entwicklung zum Erliegen gekommen ist. Ganz offensichtlich ist es die Loslösung ,die nicht so recht voran kommen will. Das hat nun wieder mit dem Vater zu tun, der vielleicht oft genug da ist, aber offenbar nicht ausreichend verfügbar für Ihren Sohn. Also: sehen allein genügt nicht. Bevor Sie also im Kindergarten weiter an der Ablösung "arbeiten", sollte erst einmal der Vater ganz viel mit seinem Sohn unternehmen und ihm die notwendigen Voraussetzungen zur Selbstständigkeit geben. Dazu zählen auch Dinge wie Zu-essen-geben oder ins-Bett-bringen. Das wird nun eine ganze Zeitlang dauern. Erst dann lassen sich die Ablösungsversuche im Ki-ga wieder aufnehmen. Mit Verwöhnung hat das alles nichts zu tun. Viele Grüße
Ähnliche Fragen
Hallo, ist es in Ordnung (vielleicht sogar an der Zeit) das klettenhafte Nachfolgen meiner T (13M) zu durchbrechen, indem Oma (bereits enge Bezugsperson) sie nach dem Tschüss sagen ablenkt.Sie signalisiert, dass sie zu mir will mit Arme recken etwas jammern.Oma kann sie dann gut mit etwas spannendem ablenken. Wenn i dann eine Stunde fort bin, geht ...
Meine Tochter hat sich vor drei tagen um 180 grad gedreht. Sie ist sehr anhänglich geworden, ich schaffe es nicht mal alleine ihr frühstück zu machen, weil sie immer hoch will. Es dauert manchmal ewig bis sie sich wieder beruhigt. Ich kann mir das nicht erklären, sie hat keine Erkältung, keine Impfung oder geht schon in den Kindergarten. Wenn sie a ...
Hallo Herr Dr. Posh Sohn 7 M scheint seit Geburt Probleme mit Anderen zu haben. Hat schon im KH nur geschrien sobald Andere um uns rum waren. Geburt verlief gut, jedoch wenige Std danach bei mir Komplik.und Not Op. Daher ca 10 Std von ihm getrennt. Er blieb beim Vater u. Großeltern. In dieser Zeit nur geschrien. Die ersten Monate ebenso, sobald A ...
Hallo Dr. Posth! Meine Tochter ist fast 14 Monate alt und sehr anhänglich. Wenn wir beide allein daheim sind, nehme ich sie überall hin mit, außer sie entscheidet sich, für kurze Zeit alleine zu spielen. Ihren Papa mag sie grundsätzlich gern, wenn ich irgendwo in der Nähe bin, will sie trotzdem zu mir. Wenn Papa sie mir abends abnehmen möchte, wein ...
Sehr geehrter Herr Dr. Posth, Unsere Tochter- forumsgerecht erzogen, ist seit etwa 6 Wochen motorisch sehr aktiv und seit diesem Zeitraum auch extrem anhänglich. Ist es eine typische paar in diesem Alter und wie am besten damit umgehen? Ei aus vorher ein sehr ausgeglichenes Baby war ist sie heute den ganzen Tag nur am jammern. Auch schläft sie ext ...
S.g. dr p, danke für ihre hilfestellung bisher! To wird im okt 2j. Baby 15 wo. To seit 2 wo extrem mama-fixiert. Papa bemüht sich sehr. War 6 wo nach geb zu hause für to da. To lässt auch alles von papa machen, aber plötzlich hysterisches schreien nach mama. Z.b. spielt mit papa am spielplatz, plötzlich weinen nach mama, wenn aua, aber auch ohne gr ...
Hallo Herr Dr. Posth, mein Sohn (16 M.) ist seit ca. 2 Monaten sehr anhänglich. Er fasst mich an der Hand und lässt mich selbst für einen Schritt zur Seite nicht los. Allerdings ist das Verhalten sehr situationsabhängig. Sehr auffällig ist es in der Krabbelgruppe. Dort ist er als einziger so gehemmt im Spiel. Ist Papa dabei, ist er viel selbststän ...
Sehr geehrter Dr. Posth, ich weiß, die Fremdbetreuung im zweiten Lebensjahr ist nicht ideal, aber wenn sie notwendig ist, ist es dann besser, das Kind jeden Tag zur Kita zu bringen, wie es viele Erzieherinnen befürworten (Regelmäßigkeit, Trennungsschmerz beginnt nicht immer aufs Neue) oder sollte man es nur an den tatsächlich benötigten Tagen hinb ...
Sehr geehrte Frau Henkes, ich suche nach Rat bezüglich einer Situation in der Schule. Es geht um meine sechsjährige Tochter, die nach Auskunft des Lehrers sehr anhänglich diesem gegenüber sei. Sie suche regelmäßig seine Nähe und möchte sogar von ihm umarmt werden. Ich frage mich, wie man in so einem Fall am besten vorgehen sollte. Wie kann ...
Guten Tag, mein Sohn ist 20 Monate alt. Weil das "Problem" schon immer besteht, kenne ich die gängigen Tipps wie verstecken spielen , Gugg-Gugg-Da-Da-spielen etc gut, doch es half bis jetzt nicht. Unser Sohn bekommt viel Aufmerksamkeit, ich bin noch in Elternzeit und er ist mein einziges Kind. Er hat auch nie eine traumatische Erfahrung w ...
Die letzten 10 Beiträge
- Wackelzahnpubertät oder auffälliges Verhalten?
- Wie viel Macht / Mitbestimmung für einen 8-jährigen
- richtiger Umgang in herausfordernder Phase
- Konsequentes Verweigern des Toilettenganges
- 6 Jährige plötzlich Probleme mit Trennung im KIGA
- Verhalten durch Angst?
- Plötzlich große Verlustangst
- Kita - Weinen wenn anderes Kind früher abgeholt wird
- Trilinguale Kinder ok?
- Stärkung Selbstbewusstsein vor OP