bebe.bluna
Hallo Dr. posth T fast 3, ist sehr ängstlich veranlagt. Gem. Forum. Sie fürchtet sich idR. Vor allem Neuen, vor fremden (und teilw. Auch ihr bekannten Männern), auswärts mit uns zu schlafen (zumindest sagt sie immer, sie möchte lieber daheim schlafen und geht an tagen, nach denen wir oma (300 km entfernt) besucht haben dann nicht von meiner seite). Hat viele albträume. Nachts schafft sie es 1-2/monat in ihrem Bett zu schlafen und erst die letzten 10 min zum kuscheln zu kommen. Sonst ist sie idR zwischen 23-4 bei uns im bett. LL ist ganz gut Papa darf derzeit alles. 2x2std. Pro Woche von Der anderen Oma betreut. Ist es nun besser gar nicht erst auswärts zu schlafen, bzw. Niemanden zu uns einzuladen oder sollen wir versuchen sie an so etwas vorsichtig zu gewöhnen. Ansonsten in ihr bekanntem umfeld wirkt sie recht selbstbewusst. Wir haben beidseitig angsterkrankungen in der familie. Sie meinten vor einiger zeit, es könnte eine echte fremdenangst vorliegen.
Hallo, gegen alle konkret auf ein Objekt bezogenen Ängste hat sich das gezielte, schrittweise Desensibilsieren als beste Methode zur Angstreduktion herausgestellt. Das heißt, auf keinen Fall sollte man das nun alles meiden, wofür sich das Kind fürchtet. Offenbar findet im Gehirn eine kognitive, also auf dem "Verstand" begründete, Korrektur der emotionale verursachten Angst statt. Das gelingt z.T. sogar spontan im Sinne von Reifung. Das Kind versteht auf eimal, dass es keine bösen Geister in der Nacht gibt, oder dass nicht jeder Hund einen beißen will. Aber auf diese spontanen Verbesserungen kann man nicht immer warten. Es ist also richtig, dass Sie weiter mit ihr die Großmutter besuchen und ihr dabei immer wieder vermitteln, wie schön und entspannend es doch bei ihr ist. Sie sollten Sie aber nicht alleine dort lassen, sondern erst einmal immer nur in Ihrer sicheren Obhut. viele Grüße
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