Mitglied inaktiv
Lieber Herr Dr. Posth, ich habe ab 08/2011 einen Kitaplatz für unseren Sohn. Er wäre dann 2 Jahre und 4 Monate alt. Ich muss leider aus finanziellen Gründen ab 11/2011 wieder Arbeiten gehen und wäre dann für 5 Std. unterwegs. 1. Frage: Reichen 3 Monate Eingewöhnung im Normalfall aus? Ich "darf" lt. Kitaleitung die ganze Zeit bei meinem Sohn bleiben, bzw. ihn jederzeit wieder abholen, wenn er nicht bleiben möchte. Oder sollte ich den Arbeitszeitpunkt lieber vorsichtshalber noch einen Monat nach hinten verschieben? 2. Frage: Spielt es eine Rolle ob mein Sohn täglich 3 oder 5 Std. Zeit im Kindergarten verbringt? Ich habe mal gelesen, dass Kinder bis zum Schulalter kein Zeitgefühl besitzen. Eine halbe Stunde kann genau so kurz oder lang sein wie mehrere Stunden. Vielen Dank für Ihre tolle Arbeit hier im Forum. Maxi
Liebe Maxi, wo gibt es denn einen so fortschrittlichen Kindergarten?! Oder ist das "darf" nur ein erkämpftes "darf"? Zur Sache: Ein gut loslgelösten Kind kommt in der Regel tatsächlich mit 3 Monaten Ablösung aus. Und wenn sie bei irgendwelchen Rückschlägen auch wieder mitkommen können, dann kann eigentlich nichts schief gehen. Ich vermute einmal, dass die Erziehrinnen auch so eine Art Bezugserzieherinnen-System eingeführt haben. So würde Ihr Sohn sich auch an eine echte Ersatzbezugsperson wenden können. Der zusätzliche Monat zu Hause würde sicher keine Unterschied machen. Und die Dauer, ob 3 oder 5 Stunden spielt auch keine große Rolle. Wenn Ihr Sohn sich in der Gruppe wohl fühlt, würde er auch noch länger bleiben. Da merkt er die Zeit tatsächlich nicht. Viele Grüße und danke für Ihr Lob
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