Mitglied inaktiv
Guten Morgen ! Unsere Tochter (3Brüder), war von klein auf offen, aufgeschlossen, fröhlich, kontaktfreudig, "unkompliziert" und immer sehr pingelig was ihre und die Sachen anderer anging. In den letzten Wochen hat sie sich um 180° gedreht. Sie ist mürrisch, zieht sich zurück, spielt ganz allein draußen im Garten und auf dem Hof, weicht anderen aus. Sie ist verschlossen, lügt wie gedruckt auf die einfachsten Fragen. Ist weinerlich, gereizt, mit nichts zufrieden, "zickig" und wenn es nicht so läuft wie sie möchte, macht sie "zu" und antwortet gar nicht mehr. Noch dazu: Sie war immer sehr penibel. Jetzt sieht ihr Zimmer aus wie ein Schlachtfeld, sie macht wieder in die Hose und scheint sich nicht einmal daran zu stören - früher undenkbar ! Das einzige was passiert ist: Mein Opa ist vor 5 W. gestorben, da hatte ihre "Phase" aber schon begonnen und es lief an ihr eher vorbei, sie zeigte keine emotionale Reaktion. Was ist los und wie können wir ihr helfen ? VG, Silke
Liebe Silke, ganz spontan und rein intuitiv würde ich vermuten, daß irgendetwas mit Ihrer Tochter passiert ist, daß Ihnen verborgen geblieben ist. Das dazugehörige Trauma, so nennt man eine seelische Verletzung, muß schon ganz schön massiv gewesen sein, denn sonst würde ein Kind nicht so aus der Bahn geworfen werden. Natürlich kann ein Geschehen auf ein Kind eine viel größere Wirkung haben, als es augenscheinlich tatsächlich stattgefunden hat. Aber Sie müßten es unbedingt herausbekommen. Da ist manchmal besser, nicht gezielt zu fragen, sondern eher beiläufig bestimmte Themen erwähnen und schauen, wie das Kind reagiert. Gut ist es auch, sich anzusehen, was Kinder in einer solchen Phase malen (wenn sie malen). Das Malen kann man allerdings auch geschickt anregen. Es wäre sicherlich auch nicht überzogen, sich um Hilfe an eine Kinder- und Jugendpsychologin zu wenden. Viele Grüße
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