Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

2 Fragen

Frage: 2 Fragen

Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Guten Tag! Nachdem mein Sohn (4,6 J.) bei der Trauerfeier seines Opas dabei war und von ihm Abschied nahm (hat ein Bild gemalt und zum Sarg gelegt...), sind wir nun noch zur Urnenbeisetzung "eingeladen". Überlege mir ihn diesmal nicht mitzunehmen - ich weiß nicht, wie ich ihm erklären soll "was" da in der Urne ist. Er hat doch Abschied genommen und für ihn ist der "Opa" jetzt im Himmel. Zusätzlich musste ich ihm sagen, dass sein allerbester Freund den Kiga nach weihnachten wechselt. Er ist jetzt richtig "verzweifelt". Will nicht mehr i.d. Kiga, weint, klagt über Bauchweh. Die Freundschaft ist sehr intensiv und besteht seit über 2 Jahren! Wirklich von den Kindern aus, die seither voneinander sagen "sie haben sich lieb". Habe gesagt, dass sie trotzdem weiter Freunde sind, sich besuchen können. Wie kann ich ihm noch weiterhelfen und auffangen? Soll ich ihn zur Urnenbeisetzung mitnehmen? Danke für Rat! MfG Tanja


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

Beitrag melden

Liebe Tanja, bei der Einäscherung von Verwandten stößt man natürlich mit den bildhaften Erklärungen für Kinder an seine Grenzen. Da müßte man dann von Vornherein ein anderes Konzept anwenden. Insofern würde ich Sie darin unterstützen wollen, Ihren Sohn zur Urnenbeisetzung nicht mit zu nehmen. Wenn sein Kindergartenfreund nicht fort zieht, besteht doch kein Grund zur Aufgabe der Freundschaft. Natürlich verliert Ihr Sohn einen wichtigen Gefährten im Ki-ga, aber solche schmerzhaften Begleiterscheinungen im Leben sind leider nicht zu vermeiden. Viele Grüße


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.