Mitglied inaktiv
sehr geehrter Dr. Posth, unser Kleine ist 18 Monate alt und ist im Moment sehr "schwierig". Er ist sehr aufgeweckt, nur in action und bockt sehr intensiv. Wenn etwas nicht nach seinem Willen läuft, schreit er, wirft sich auf den Boden oder beißt sogar. wie sollten wir darauf reagieren?ihn so liegen lassen?ablenken hilft meistens, jedoch nicht immer. und eine andere Frage: wie kann ich ihn dazu bewegen, alleine zu spielen?das Problem ist bei uns der Platzmangel, er hat kein eigenes Zimmer und verbringt den ganzen Tag im WoZi, sodass er ständig unter "Aufsicht" ist. Es ist zwar auch richtig, da er im Moment auf der Couch hüpft oder auf den Tisch klettert, aber er müsste auch alleine spielen lernen,oder?! und meine letzte Frage: ich habe einen kleineren Bruder, der sehr gerne mit unserem Sohn spielt. Sein Lieblingsspielzeug ist jede Art von Gewehr. Unser Kleine hat sich das Spiel abgeguckt und findet viel Freude daran. Ist es in dem Alter "schädlich"?
Hallo, das schwierige Alter mit 1 1/2 hängt mit den Schritten zur Selbständigkeit zusammen. Das letzte Band zur Mutter wird jetzt gekappt, so daß das Kind viel Kraft braucht, die es sich auch aus der Aggression holt. Was das Beißen angeht, so können Sie jetzt langsam mit der Methode der "Induktion" anfangen (s. gezielter Suchlauf). Das Ignorieren der Wutanfälle ist nur manchmal sinnvoll. Noch besser ist die geschickte Ablenkung gleich zu Anfang ein Trotzgeschehens. Allein spielen mit 1 1/2 ist noch zu früh. In diesem Alter brauchen die Kinder noch die ständig Anregung und Lenkung durch die Eltern. Erst ab 2 Jahre erkennt man so etwas wie ein längeres, freies Spiel. Auch erst ab 2 Jahre kann man langsam ein soziales Spiel erwarten. Das Spielen mit Pistolen und Gewehren unter Jungen ist nicht auszurotten. Sie können aber dem Vetter (?) sagen, daß er nur dann mit dem Kleinen spielen darf, wenn er sein Waffenarsenal zu Hause läßt. Viele Grüße
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