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Hallo Frau Dr. Dotzauer, ich bin hier auf Sie gestoßen u. folge mittlerweile auch bei Instagram, somit sind mir Kernpunkte Ihrer Tips bereits bekannt. Leider bin ich jedoch erst kürzlich auf Sie gekommen u. es haben sich bereits andere Praktiken eingeschlichen, dich ich nun möglichst tränenfrei ändern möchte. Mein Sohn (6,5 Monate), schläft tagsüber recht zuverlässig im Kinderwagen ein u. auch beim Abstellen weiter (von 3 Schläfchen dauert einer 1,5 -2 Stunden, d.h. er schafft Weiterschlafen ohne Bewegung / Hilfe). Abends kurze Abendroutine mit Wickeln, Schlafanzug, stillen, Schnuller, auf dem Arm langsam alles abdunklen, Singen und während des Singens lege ich ihn ab (er ist dann noch ganz wach), kuschel mich daneben, singe/summe weiter, mache ein weißes Rauschen an und er schläft meistens recht friedlich ein. Dann wacht er aber nach 40, 60, 90 oder max 120min wieder auf und gibt sich mit Rauschen, Singen, Kuscheln, Schnuller oder auf dem Arm rumgehen nicht zufrieden, sondern möchte an die Brust. Er ist kein leidenschaftlicher Nuckler (das war Kind1), sodass er dann andockt, abdockt, andockt, andere Brust will usw..., das ist also nicht besonders entspannend und die Häufigkeit nimmt in der zweiten Nachthälfte zu. Wie schaffe ich es, die Übergänge ohne Stillen zu gestalten? Bei meinen Alternativen weint / schreit er schnell; habe es letztens einmal entschieden probiert, er ist erst nach 1,5 Stunden und auf dem Arm wieder eingeschlafen, das war anstrengend für beide u. hat scheinbar nichts gebracht. Danke im Voraus!
Guiten Abend, Ja, die Abendroutine finde ich schon mal gut, aber ich würde ihn erst ablegen, wenn er ganz schlafnah ist und beim gemeinsamen Hinlegen, eher mich verabschieden und schon mal die Augen zu machen und schnarchen, also Fake-Schlaf mit geschlossenen Augen. Warum? Weil Sie ihm damit die Möglichkeit eröffnen zunehmend selbstständiger einzuschlafen. Sie liegen ja daneben, kann ja nichts passieren... Aber wenn Sie ihn immer in den Schlaf singen und streicheln und er checkt nach 40 min die Lage vermisst er die Schlafbegleitung von Mama. Er schreit und regt sich auf und dann hilft nur wieder die Maximalvariante (Brust). Also ich würde mich auf das zunehmend selbstständigere Einschlafen konzentrieren, indem sie wegschlafen, wegdrehen, wegrücken... Eine Bettschlange als Nestbegrenzung kann dabei helfen. Das An- und Abgedocke an der Brust würde ich mit dem Schnuller ersetzen. Ich weiß dass das nicht gewünscht ist von ihm, aber das satte Kind an der Brust rumräubern zu lassen macht nach 40 min Schlaf auch keinen Sinn. Und wenn er dann versucht Sie zu steuern, dann ignorieren Sie ihn nicht, sondern trösten ihn wortreich mit allem was sie glauben was hilft, außer stillen und außer tragen. Desweiteren kann auch der Papa ihn ins Bett bringen, dann ist völlig klar, dass die Brust keine Rolle spielt. Der kann dann gleich liegen bleiben und im Falle des Checkings "Weiterschlafsprache" üben und kkeine Flasche anbieten sondern Schnuller...und alles andere... Dieses Alter ist mühsam und ohne Tränen wird es nicht gehen. Aber er kann nur das können was die Eltern ihm zeugen. und es steht das zunehmend selbstständigere Einschlafen an. alles Gute dabei und herzliche Grüße Daniela Dotzauer
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